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Formel 1: News Kevin Magnussen, Ron Dennis, McLaren, Monza 2014

Dennis: Magnussen zurück ins Cockpit!

Ron Dennis warb in Dänemark um Sponsorgelder, um Kevin Magnussen die Fortsetzung seiner F1-Karriere zu ermöglichen – aber nicht bei McLaren.

Ron Dennis möchte Kevin Magnussen auf lange Sicht wieder in einem Formel-1-Cockpit sehen. Der McLaren-Geschäftsführer warb bei einer Reise nach Dänemark um die monetäre Unterstützung durch dänische Firmen: "Wenn Teams unter jungen Fahrern auswählen, geht es leider nicht nur um ihr Talent; es geht auch darum, welche Unterstützung sie durch Firmen und Länder erhalten."

Den Anwesenden teilte er weiters mit: "Kevin wird mit oder ohne eure Hilfe erfolgreich sein, aber es ist eine größere Herausforderung für ihn, wenn seine Kontrahenten junge Leute aus Ländern mit viel Unterstützung sind." Trotzdem räumt der Brite dem Dänen keine Chance ein, allzu schnell wieder in ein McLaren-Cockpit zu steigen.

Magnussen musste heuer nach nur einer Saison seinen Platz für Fernando Alonso räumen, sprang für den Spanier lediglich beim Auftakt zur Saison 2015 in Melbourne ein, als dieser unfallbedingt nicht teilnehmen konnte. "Ich denke, Kevin hat die Voraussetzungen, um in der folgenden Saison wieder zu fahren. Gleichzeitig weiß er aber, dass wir in der Realität leben", unterstreicht Dennis seine Haltung.

Das Fahrerduo, bestehend aus Alonso und Jenson Button habe seine Vorzüge. "Ich habe zwei Weltmeister, die zu den Besten gehören, also muss er sich beweisen", unterstreicht der 68jährige. "Vielleicht heißt das aber, dass ich ihm für ein weiteres Lernjahr in ein anderes Team helfen muss." Welches Team Dennis damit meint, ist derzeit unklar.

Zuletzt hatte der französische Rennstall ART Interesse an einem Einstieg in die "Königsklasse" bekundet. Berichten von Auto Motor und Sport zufolge war die Rede davon, dass ART sich als McLaren-B-Team einschreiben solle, was vom Team aus Woking via twitter inzwischen dementiert worden ist. Das Gedankenspiel lag nahe, denn McLaren-Junior Stoffel Vandoorne sitzt in der GP2-Serie in einem der ART-Boliden, die überdies mit McLaren-ähnlicher Lackierung unterwegs sind.

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