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Formel 1: News

Renault begleicht Lotus-Schulden

Renault hat vor Gericht erklärt, den Kauf des Teams am 16. Dezember zu vollziehen und bis Jahresende alle Lotus-Gläubiger zu bezahlen.

Am 16. Dezember wird aus Lotus offiziell das Werksteam von Renault. An diesem Tag soll der Kaufvertrag von beiden Parteien unterschrieben werden, wie Vertreter des Formel-1-Teams und des französischen Autoherstellers am Montag bei einer Anhörung vor dem obersten Zivilgericht in London erklärten. "Am 16. wird der Kaufvertrag unterschrieben, und sie [Renault; Anm.] haben zugestimmt, bis zum 31. alle Gläubiger auszuzahlen", wird Lotus-Geschäftsführer Matthew Carter (Bild oben) von britischen Medien zitiert.

Aufgrund dieser Angaben wurde die Gerichtsverhandlung, bei der es um die Rückzahlung von Steuerschulden in Höhe von rund 3¾ Millionen Euro durch Lotus an die britische Finanzbehörde geht, nach kurzer Zeit auf den 21. Dezember vertagt. "Dann müssen wir noch einmal zurückkommen und nachweisen, dass der Kaufvertrag auch wirklich unterschrieben wurde", so Carter.

Mit dieser Erklärung scheint eine Insolvenz des Teams endgültig abgewendet. Die Schulden bei der Finanzbehörde hatte Lotus in den Monaten Juni bis August aufgehäuft, als die Verhandlungen über eine Übernahme durch Renault noch im Gange waren. Nach einer zweimaligen Vertagung hatte das Gericht einer zehnwöchigen Zahlungspause zugestimmt, in der die Verhandlungen zwischen Lotus und Renault zum Abschluss gebracht werden sollten.

Diese Frist war am 7. Dezember abgelaufen. Nachdem Renault nun die Begleichung aller Schulden von Lotus bis zum Ende dieses Jahres sangekündigt hat, gehen alle Beteiligten davon aus, dass das Verfahren beim nächsten Gerichtstermin in 14 Tagen endgültig ad acta gelegt werden kann.

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