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Formel 1: Interview

Ocon/Wehrlein in Topautos siegfähig?

Manor-Sportdirektor Ryan meint, dass seine Rookies im Mercedes-Werksauto gewinnen könnten; sein Team hält er für eine gute Schule.

Formel-1-Neuling Esteban Ocon darf sich nach seinem dritten Grand Prix über das Lob des Manor-Teams freuen. Dessen Sportdirektor Dave Ryan schwärmt von den Leistungen des F3-Europameisters und GP3-Champions. Auch für Pascal Wehrlein streckt er den Daumen nach oben. "Es ist gut für beide, nichts auf dem Silbertablett serviert zu bekommen", sagt er über die Situation in den hinteren Startreihen, "denn ich bin vollkommen überzeugt, dass beide in einem Mercedes 'mega' wären."

Bei Manor hingegen würden die Youngster lernen, mit Enttäuschungen umzugehen. "Ich sehe die beiden nicht als Frischlinge", spricht Ryan ihnen das Vertrauen aus und verweist auf ihre Titel in anderen Serien. "Sie bringen gute Referenzen mit. Jetzt kommt es darauf an, ob wir ihnen die Plattform bieten, auf der sie aufbauen können." In Italien wurde eine Chance auf weitere WM-Punkte vergeben; Ryan bedauert diese ausgelassene Gelegenheit.

"Monza wäre für uns ein gutes Rennen geworden, wenn wir nicht Zuverlässigkeitsprobleme gehabt hätten und deshalb so wenige Kilometer gefahren wären", hadert er und erwähnt, dass Manor mit den zwei Rookies Ocon und Wehrlein vor dem Problem stehe, manchmal auf Strecken zu kommen, die beide Piloten nicht kennen. Umso wichtiger sind die Kilometer im freien Training, für die das Auto aber laufen muss. "Pascal kennt den Wagen. Esteban hingegen muss feststellen, dass die Boliden wohl nicht schön oder intuitiv zu fahren sind. Das muss man erst lernen", sagt der Sportdirektor.

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