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Formel 1: Interview

Ericsson: Kein Bekenntnis zu Sauber

Marcus Ericsson möchte sich innerhalb des Fahrerfeldes verbessern, um sich zu beweisen, und schaut sich nach einem neuen Cockpit um.

Eigentlich sitzt Marcus Ericsson durch Verbindungen zum neuen Sauber-Investor Longbow bei den Schweizern fest im Sattel, dennoch sieht sich der Schwede derzeit auch bei anderen Teams um. Laut eigenen Angaben spricht sein Management derzeit mit einigen Konkurrenten, darunter auch Force India, Renault und Williams. "Es gibt nicht mehr viele Plätze, von daher müssen wir abwarten. Noch ist nichts entschieden, hoffentlich werden wir bald etwas wissen", sagte Ericsson zu Autosport.

Normalerweise wird Sauber nach der Übernahme als Ericssons erste Anlaufstelle genannt, dennoch verweigert er ein klares Bekenntnis zu seinem aktuellen Team: "Das oberste Ziel lautet, in der Formel 1 zu bleiben – und das im bestmöglichen Auto. Ich gehe nächstes Jahr in meine vierte Saison, von daher möchte ich in einem Auto sitzen, in dem ich ein wenig konkurrenzfähiger sein und zeigen kann, was ich drauf habe", so der Schwede.

"Ich möchte bald ein besseres Gesamtpaket haben, damit ich eine Leistung zeigen kann, die die Leute auch sehen können", tut er seinen Unmut über das Hinterherfahren kund. Sauber konnte in der Formel-1-Saison 2016 noch keinen einzigen Zähler einfahren, doch Ericsson weiß, dass es bei den Schweizern bald aufwärts gehen könnte: "Es passieren auch bei Sauber eine Menge Dinge, von daher wird es interessant sein, in welche Richtung es gehen wird."

Die Chancen auf einen Wechsel Ericssons werden als relativ gering eingeschätzt. Zwar gibt es bei Force India und Williams noch keine hundertprozentige Klarheit, dennoch stehen dort eher andere Kandidaten auf der Wunschliste. Auch bei Renault werden andere Namen gehandelt, und bei Manor würde sich der Schwede wohl kaum verbessern können, zumal auch er den Saisonverlauf 2017 nicht vorhersehen kann: "Man weiß nicht, was passieren wird, wer stark sein wird und wer nicht."

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