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DTM: Hockenheim II

Blomqvist startet von der Pole-Position

Tom Blomqvist (BMW) startet beim letzten Rennen der DTM-Saison in Hockenheim von der Pole-Position: Rast Zweiter, Green Fünfter, Ekström Zehnter.

Fotos: DTM

Pole-Position-für Tom Blomqvist. Der BMW-Fahrer sicherte sich mit einer Rundenzeit von 1:30.491 Minuten den ersten Startplatz beim letzten Rennen der DTM-Saison 2017 in Hockenheim. Neben ihm wird Rene Rast (2./+0,064 Sekunden) aus der ersten Reihe starten. Für Startreihe zwei qualifizierten sich Marco Wittmann (3./+0,073) und Lucas Auer (4./+0,088).

Für Startplatz eins erhält der Pole-Setter Blomqvist drei Meisterschaftspunkte. Der zweitplatzierte Rast, der die besten Chancen im Audi-Vierkampf hat, wird mit zwei, der Dritte Wittmann wird mit einem Zähler belohnt.

"Das Qualifying war nicht einfach, denn mit der Unterbrechung war nicht ganz klar, ob es weitergeht oder nicht. Ich bin mega happy mit Platz zwei, zwei Punkten für die Meisterschaft und einer sehr guten Ausgansposition für das Rennen", sagt Rast.

Ekström und Green werden strafversetzt

Die Top 10 komplettierten Jamie Green (Audi/5.), Robert Wickens (Mercedes/6.), Maxime Martin (BMW/7.), Mike Rockenfeller (Audi/8.), Augusto Farfus (BMW/9.) und Mattias Ekström (Audi/10.).

"Es ist eine sehr gute Ausgangsposition für Rene. Das ist nicht überraschend, denn er hat im Qualifying immer abgeliefert in diesem Jahr", so Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Er hat im Schnitt die Startposition 4,6 und der nächste Fahrer hat im Schnitt über sechs. Rene war immer gut unterwegs und hat es heute wieder bewiesen."

Für Tabellenführer Ekström geht es nach seiner dritten Verwarnung des Jahres und der daraus resultierenden Startplatzstrafe in der Startaufstellung um fünf Plätze zurück. Der Schwede wird also von Rang 14 ins Rennen gehen. Sein Markenkollege Green, der im Samstagsrennen zum fünften Mal verwarnt wurde, wird um zehn Plätze zurückgestuft und muss von Platz 15 starten.

Nach zehn Minuten kroch Mercedes-Mann Paul di Resta mit einem Plattfuß zurück an die Box. Daraufhin wurde das Qualifying unterbrochen, denn eine Abdeckung der Regenablaufrinne hatte sich am Ende der Start-Ziel-Geraden gelöst und vermutlich den Reifen an di Restas Mercedes aufgeschlitzt. Nach einer 35-minütigen Unterbrechung wurde das Qualifying für die verbleibenden zehn Minuten wiederaufgenommen.

"Es sieht so aus, als ob Gary (Paffett) über einen Kanaldeckel gefahren ist, der sich dann gelöst hat und Paul (di Resta) ins Auto geflogen ist. Beide Autos sind jetzt hin", schildert Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz. "Wir müssen schauen, wie wir das für das Rennen wird, denn es gilt das Qualifying-Parc-Ferme. Dumm gelaufen. Wir hatten uns Einiges vorgenommen für das Qualifying, deshalb ist es schade, dass wir durch so einen Zwischenfall herausgenommen werden."

Probleme auch bei Mortara: Der Genfer konnte aufgrund eines technischen Defekts nur eine Runde absolvieren. Vermutlich ist die Kardanwelle an seinem Fahrzeug gebrochen, den genauen Grund wird seine Crew in der Pause vor dem Rennen untersuchen. Bei Mercedes ist man optimistisch, das Problem rechtzeitig vor dem Start des Rennens zu beheben.

Ein letztes Mal in der DTM-Saison 2017 schalten die Startampen auf Grün. Rennstart für das finale Rennen mit der Entscheidung, wer DTM-Champion 2017 wird, ist um 15:10 Uhr.

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