MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport: News

Button mit Super-GT-Ausflug in Suzuka

Der Brite kehrt in seinem Sabbatjahr erneut auf die Rennstrecke zurück und möchte den Japan-Klassiker im August für eine formschwache Honda-Mannschaft gewinnen.

McLaren-Ersatzpilot Jenson Button wird bei den 1.000 Kilometern von Suzuka im Rahmen der japanischen Super-GT-Serie einen Gaststart unternehmen. Wie am Freitag bekannt wurde, wird der Formel-1-Weltmeister von 2009 im August mit einem durch Hondas Werkstuner Mugen eingesetzten NSX-GT auf die Strecke gehen. Bereits in der kommenden Woche stehen Testfahrten auf dem Programm. "Ich habe mit Honda gesprochen und sie haben mir die Chance verschafft", sagt Button.

Teilen wird sich der Brite sein Auto mit den Lokalmatadoren Hidekah Mutoh und Daisuke Nakajima, dem Bruder des ehemaligen Williams-Piloten Kazuki. "Jenson ist extrem talentiert und erfahren", lobt Teamchef Nagataka Tezuka den 37-jährigen Routinier, der aber seit geraumer Zeit keine Sportwagen-Rennen mehr gefahren ist. Überhaupt mangelt es ihm an Streckenpraxis, nachdem er 2017 nur beim Showevent Race of Champions und beim Monaco-Grand-Prix im Einsatz war.

Dennoch hat sich Button, der sich seit dem Test des Konzeptfahrzeugs zum NSX-GT im vergangenen Dezember für das Projekt begeistert, den Sieg zum Ziel gesetzt: "Ich werde alles geben, um zu gewinnen. Ich freue mich, wieder vor meinen japanischen Fans zu fahren", reibt er sich die Hände.



Es ist ein ambitioniertes Ziel, schließlich steckt Honda auch in der Heimserie in der Krise und wartet seit 2015 auf einen Lauferfolg - das ist im prestigeträchtigen Japan-Duell mit Nissan und Toyotas Luxusmarke Lexus besonders bitter. Es geht um die Vorherrschaft auch auf den Automobil-Markt im Land des Lächelns. Hinzu kommt, dass Button nicht die stärksten Kollegen erwischt haben könnte. Mutoh und Nakajima erzielten in drei Rennen 2017 einen neunten Platz als Bestleistung.

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorsport: News

Weitere Artikel:

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?