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WEC: Bahrain

GTE-Pro: Lietz möchte WM-Titel holen

Beim Saisonfinale der Langstrecken-WM 2017 in Bahrain am 18. November hat Richard Lietz nur ein Ziel: den Fahrertitel in der GTE-Pro.

Beim Sechs-Stunden-Rennen auf dem Bahrain International Circuit am 18. November hat Richard Lietz nur ein Ziel: Zusammen mit seinem französischen Teamkollegen Frédéric Makowiecki will er im Porsche 911 RSR beim Saisonfinale der Langstrecken-WM den erstmals ausgeschriebenen Fahrertitel in der GTE-Pro-Kategorie holen. Die Chancen stehen gut, denn mit ihrem dritten Platz in Shanghai konnten sie ihren Rückstand auf die Spitzenreiter auf nur noch zwei Punkte verringern. An Bahrain hat Richard Lietz gute Erinnerungen: 2015 sicherte er sich auf dem Rennstrecke in der Sakhir-Wüste den "FIA World Endurance Cup" als bester GT-Pilot.

Lietz: "Jetzt also das große Finale. Bahrain ist eines meiner Lieblingsrennen. Erstens fahre ich gerne auf dieser interessanten Strecke in der Wüste, zweitens ist dort immer gutes Wetter. Dieses Hitzerennen ist für Fahrer und Ingenieure eine große Herausforderung. Die Beanspruchung für Reifen und Bremsen ist extrem. Wer das am besten in den Griff bekommt, ist schon mal weit vorne. Wir haben in Bahrain die große Chance, mit unserem neuen 911 RSR gleich im ersten Jahr die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Das ist unser Ziel, für das wir bis zum Schluss kämpfen werden – unterstützt von einem tollen Team, das großen Anteil daran hat, dass wir so weit gekommen sind."

Der 5,407 Kilometer lange Bahrain International Circuit wurde 2004 für die Formel-1-WM mitten in die Wüste gebaut. Die Strecke mit ihrer langen Start-Ziel-Geraden und ihren 14 Kurven liegt eine halbe Autostunde südwestlich von Manama, der Hauptstadt des Königreichs. Das Besondere an diesem Sechs-Stunden-Rennen ist, dass es in der Nachmittagshitze gestartet wird und am späten Abend bei Dunkelheit und entsprechend kühleren Temperaturen endet. Der Start in Bahrain erfolgt am Samstag, dem 18. November, um 16 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ).

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