MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Williams präsentiert (erneut) den FW40

Williams hat den FW40 für die Formel-1-WM 2017 nun auch offiziell vorgestellt – mittlerweile ist auch ihm eine Heckfinne gewachsen.

Bildquelle: Williams F1

Nachdem Williams in der vergangenen Woche einen ersten Vorgeschmack auf das neue Auto für die Formel-1-Saison 2017 geliefert hatte, wurde der FW40 am Samstag offiziell präsentiert. Dabei zeigte sich: Im Gegensatz zum Erstentwurf trägt auch der FW40 dem 2017er-Trend folgend eine große Heckfinne. Diese ist ähnlich wie bei Ferrari sehr weit nach oben und hinten gezogen und verleiht dem Auto in der Seitenansicht ein sehr kantiges Aussehen.

Die Seitenkästen des Autos sind stark eingezogen, die Verjüngung im Heckbereich nicht so stark ausgeprägt wie beispielsweise bei Ferrari. Darüber hinaus wirkt das Auto auf den veröffentlichten Fotos aerodynamisch sehr "aufgeräumt". Große Luftleitbleche sind zwischen Vorderrädern und Seitenkästen nicht zu sehen, auch den von Ferrari und Mercedes gezeigten T-Flügel auf der Abdeckung des Motorraums sucht man vergebens.

Mit der Typenbezeichnung FW40 überspringt Williams ein Modell, denn das Auto der Vorsaison war der FW38. Grund für das Auslassen der 39: Das Team feiert heuer sein 40. Jahr in der Formel-1-WM und bringt dies durch den Namen des Boliden zum Ausdruck. Bei den Fahrern setzt Williams nach dem Wechsel von Valtteri Bottas ins Mercedes-Werksteam auf eine Mischung aus Routine und Jugend.

Felipe Massa wurde aus dem soeben begonnenen Formel-1-Ruhestand zurückberufen. Mit seiner Erfahrung soll der 35jährige in dieser Saison auch eine Art Mentor für seinen jungen Teamkollegen Lance Stroll sein. Der Kanadier ist erst 18 Jahre alt und steigt direkt nach seinem Titelgewinn in der Formel-3-EM in die Formel-1-WM auf – auch dank tatkräftiger Unterstützung seines Vaters Lawrence.

Der Millionär steuert einen großen Teil zum Budget des Teams bei und hat Williams unter anderem einen neuen Simulator finanziert. Dank des Geldes seines Vaters hat Lance Stroll im vergangenen Jahr auch bereits private Testfahrten in einem Williams FW36 aus der Saison 2014 auf verschiedenen Grand-Prix-Kursen absolviert und geht somit besser vorbereitet in seine Premierensaison in der Formel-1-WM als den meisten anderen Rookies vor ihm dies vergönnt war.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton

DTM-Rennen Hockenheim 2

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026!

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026: Dem Manthey-Pilot reicht der dritte Platz hinter Maro Engel und Teamkollege Ricardo Feller, um seinen zweiten Titel zu feiern

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali