MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallycross-WM: Höljes

Per-Gunnar Andersson vertritt Ekström

Mattias Ekström muss am Wochenende in der DTM antreten. In Höljes wird deshalb Per-Gunnar Andersson für den Weltmeister einspringen.

Bildquelle: FIA World RX

Mattias Ekström wird am Wochenende (1./2. Juli) nicht beim siebenten Saisonrennen der Rallycross-WM in Höljes antreten können, sondern muss beim zeitgleich stattfindenden Rennwochenende der DTM auf dem Norisring an den Start gehen, wie Ekströms Arbeitgeber Audi verfügte. Ekströms Audi S1 RX wird in Schweden von seinem Landsmann Per-Gunnar Andersson übernommen.

"Es war eine sehr schwierige Entscheidung, weil wir noch früh in der Saison sind und Mattias in beiden Meisterschaften Titelchancen hat", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Der Werkeinsatz in der DTM hat für uns aber Priorität. Mattias kann in diesem Jahr seinen dritten DTM-Titel gewinnen und war am Norisring schon immer sehr stark. Außerdem ist es unser Heimspiel, und wir brauchen Mattias dort."

Ekström: "Ich bin froh, dass mir mein Chef diese Entscheidung abgenommen hat. Dass ausgerechnet mein Heimrennen in Höljes und eines meiner Lieblingsrennen in der DTM kollidieren, ist extrem schade. Ich wäre gerne beides gefahren, aber das ist logistisch eben leider unmöglich."

Ekströms Ersatzmann P.G. Andersson begann seine Karriere im Rallyesport; 2004 und 2007 gewann er die Junioren-WM, 2012 wurde er Vizeweltmeister in der SWRC, der heutigen WRC-2. Doch auch im Rallycross ist der 37jährige Schwede kein Unbekannter: 2014 ist er in der Türkei bereits einmal für EKS in der WM gefahren, 2015 hat er alle zehn Rennen für Marklund Motorsport bestritten. Dabei gelang ihm drei Mal der Finaleinzug.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallycross-WM: Höljes

Weitere Artikel:

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali

Bitterer Siegverlust für Alpine bei den 6 Stunden von Fuji und unerwarteter Toyota-Triumph - Wilder Crash in der LMGT3 sorgt für Diskussionen

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

GP von Aserbaidschan: Bericht

George Russell fixiert Sieg in Baku!

Nach zwei Safety-Car-Phasen war der Druck beim Grand Prix von Aserbaidschan größer als gedacht, letztendlich gewann George Russell aber vor Max Verstappen