MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallycross-WM: Trois-Rivières

Mit der schnellsten Zeit nach Kanada

Das österreichische STARD-Team von Manfred Stohl will beim Lauf der Rallycross-WM in Trois-Rivières seine positive Entwicklung fortsetzen.

Fotos: STARD

Über den großen Teich geht es nächste Woche für das österreichische STARD-Team. Am 5./6. August steht in Kanada der achte Saisonlauf zur FIA World Rallycross Championship auf dem Programm. Der Grand Prix von Trois-Rivières in der kanadischen Provinz Quebec ist bekannter Schauplatz für NASCAR-Rennen, und ein Teilabschnitt davon ist schon seit Jahren die nicht minder beliebte Herberge für den Tross der Rallycross-WM.

Für STARD-Teamchef Manfred Stohl und seinen umsichtigen Team-Administrator Martin Ertl bedeuten die Starts in der Weltmeisterschaft natürlich auch penibelste Arbeit in Sachen Logistik. Ertl: „Sämtliche Hotels für die gesamte Crew für alle zwölf WM-Stationen von Barcelona über Kanada bis nach Südafrika mussten zum Beispiel bereits im Jänner gebucht werden. Genauso muss der Transport der Fahrzeuge und des gesamten Team-Equipments in die geordneten Wege geleitet werden.“ Damit die 600 PS starken Ford Fiestas rechtzeitig beim Grand Prix de Trois-Rivières ankommen, wurden sie direkt vom letzten WM-Lauf in Schweden nach Rotterdam gebracht, wo sie seitdem in Containern darauf warten, aufs Schiff geladen und rechtzeitig nach Kanada überstellt zu werden. Die STARD-Mannschaft hebt am Dienstag Richtung Quebec ab, Manfred Stohl steigt am Donnerstag in den Flieger.

Sportlich hoffte der STARD-Teamchef, „dass wir den positiven Trend von Skandinavien, wo wir sowohl in Norwegen als auch in Schweden im Finale mit dabei waren, mitnehmen und auch in Kanada fortsetzen können. Das ist eine sehr schnelle und flüssige Strecke, die unseren Fahrern eigentlich liegen sollte. Vor allem Janis Baumanis hat mit seinem Finaleinzug in Schweden hoffentlich viel Selbstvertrauen getankt. Da hat er endlich gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt.“ Und Timur Timerzyanov kommt sowieso mit einer ganz speziellen Mutinjektion auf den kanadischen Kurs. Über die 1,351 Kilometer (Verhältnis Asphalt/Schotter 59:41 Prozent) hat der Russe im Vorjahr in 47,141 Sekunden die schnellste jemals gefahrene Rundenzeit hingelegt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallycross-WM: Trois-Rivières

Weitere Artikel:

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

GP von Aserbaidschan: Bericht

George Russell fixiert Sieg in Baku!

Nach zwei Safety-Car-Phasen war der Druck beim Grand Prix von Aserbaidschan größer als gedacht, letztendlich gewann George Russell aber vor Max Verstappen

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.