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Suzuki Cup: Brno

Wimmer disqualifiziert – Krailler gewinnt

Max Wimmer gewinnt vorerst das erste Rennen von Brünn sowohl in der Gesamtwertung des Suzuki Cup Europe, als auch in der Wertung des Suzuki Cup Austria, dahinter als Zweiter Marcel Krailler vor Max Zellhofer, der Dritter wird.

Nach der technischen Schlussabnahme wird Max Wimmer aber von den Sportkommissären wegen eines defekten Katalysators disqualifiziert, die Ungarn feiern somit angeführt von Molnar Bendegüz im Suzuki Cup Europe einen fünffachen Erfolg, im Suzuki Cup Austria gewinnt so Marcel Krailler vor Max Zellhofer und Oliver Müller.

Bildquelle: Suzuki Team Austria

Im Autodrom Brno (Tschechien) finden an diesem Wochenende im Rahmen der Masaryk Racing Days, die Läufe neun und zehn im Suzuki Motorsport Cup 2017 statt. Gemeinsam mit den ungarischen Vertretern des Suzuki Cup Europe waren insgesamt 24 Boliden am Start. Die Ungarn stellten ein Kontingent von 13 Piloten, die Österreicher brachten 11 Starter nach Tschechien.

Im Freitag Qualifying waren die Ungarn voran, aber bereits auf dem 3. Platz war Max Wimmer von (Wimmer Werk Motorsport) zu finden. Pech hatte Christoph Zellhofer (Suzuki Team Austria) der an diesem Rennwochenende seine Mitbewerber von der Konkurrenz fordern wollte. Er touchierte im Qualifying in der Schikane einen Reifenstapel, verlor die Stoßstange seines Suzukis und damit auch wertvolle Zeit. Dadurch konnte er beim ersten Rennen am Samstag nur aus der 10. Reihe ins Rennen gehen.

Dieses erste Rennen ging heute bei guten äußeren Bedingungen auf dem 5,403 langen Kurs des AutoMotodroms westlich von Brünn über die Bühne. Den Start gewannen die Ungarn Bendegüz und Lengyel Adam, Max Wimmer konnte seinen dritten Platz aus der Quali halten. In der 5. Runde konnte der Österreicher dann den ersten und in der sechsten Runde den zweiten Ungarn überholen. Unter dem Jubel seiner Mannschaft feierte der Gesamtführende im heimischen Cup in der Folge einen vermeintlich einen knappen aber sehr kontrollierten Sieg der in der Folge wegen des Katalysatordefektes aber annuliert wurde.

Um bei der Österreicherwertung zu bleiben, konnte Marcel Krailler seinen zweiten Platz ohne Probleme ins Ziel bringen. Um den dritten Rang wurde heftig gekämpft, drei Runden lang war Günther Wiesmeier voran, dann wurde der Oberösterreicher vom Max Zellhofer abgelöst, ehe Wiesmeier in der 7. Runde zurückschlug, die endgültige Entscheidung fiel dann in der neunten Runde, wobei es zwischen den Beiden zu einem Rennunfall kam. Wiesmeier schied aus wurde aber mit 2 Runden Rückstand noch als Letzter gewertet. Aber auch im Mittelfeld wurde heftig gefightet, hier war es Christoph Zellhofer der eine starke Aufholjagd startete und in der Folge mit Oliver Müller und Lukas Puchinger um die Plätze kämpfte. Platz Sieben ging an Dominik Haselsteiner vor seinem niederösterreichischen Landsmann Fabian Ohrfandl. Ein sehenswertes Duell lieferten sich auch Klaus Lemmerhofer und Erich Weghofer die sich beide in der sechsten Runde in ihren Platzierungen abwechselten, am Ende hatte aber Lemmerhofer das bessere Ende für sich.

Die Stimmer der drei Erstplaztzierten:
Platz Eins für Marcel Krailler: „Ich bin eher ein strategisches Rennen gefahren um für morgen auf Grund der Umkehr Startregel eine gute Ausgangsposition zu haben. Sonst war es für mich ein gutes und faires Rennen mit dem ich viel Freude gehabt habe. Das ich schlussendlich auf Grund der Disqualifikation von Max gewonnen habe kam für mich sehr überraschend. “

Max Zellhofer als Zweiter: „Ich habe einen Superstart erwischt und bin gleich vom 17. Platz nach vorne gefahren, das hat mich auch in der Österreicherwertung in der 1. Runde bereits auf Rang Vier gebracht. Danach gab es mit Günther Wiesmeier einige Positionswechsel, am Ende aber mit ihm einen Rennunfall, der im Sport immer wieder passieren kann.

Oliver Müller als Dritter: „Am Schluss war ich natürlich vom Ergebnis überrascht, einmal ist Wiesmeier vorzeitig ausgeschieden und dann Max mit der Disqualifikation. So bin ich noch aufs Podium gekommen.“

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