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Formel 1: Interview

Toro Rosso: Updates waren enttäuschend

Neue Teile, die gleich wieder eingemottet wurden, und Fortschritte der Konkurrenz ließen Toro Rosso vor der Sommerpause erblassen.

Probleme mit den Updates für den STR13 haben die Scuderia Toro Rosso hinter ihre Ziele zurückfallen lassen. Wie Teamchef Franz Tost erklärt, hätten Aerodynamikkomponenten, die bei den Grands Prix von Österreich und Großbritannien getestet wurden, die Erwartungen nicht erfüllt. Besonders der neue Frontflügel sorgte für Enttäuschung.

Daher baute Toro Rosso für die Rennen in Deutschland und Ungarn zurück – und war so schlau wie zuvor. "Im Mittelfeld ist so eng, dass Hunderstelsekunden entscheiden", weiß Tost. "Wer sich da nicht verbessert, der kann seine Position kaum verteidigen. Wir laufen unseren Zielen hinterher."

Die Probleme rühren auch daher, dass die Ferrari-Kunden Haas und Sauber von Verbesserungen an den Aggregaten profitieren, während es bei Honda offenbar nicht so schnell vorwärts geht. "Ergo ist es für uns schwierig geworden, unter die Top 10 zu gelangen", bedauert Tost, blickt aber optimistisch auf die zweite Saisonhälfte voraus: "Hoffentlich können wir uns leistungsmäßig steigern."

Auf Strecken wie Spa-Francorchamps und Monza, wo Motorleistung zählt, dürfte es für Toro Rosso aber schwierig werden. "Es wird ein hartes Stück Arbeit für uns, aber auf Singapur können wir uns dafür konzentrieren", setzt Pilot Pierre Gasly seine Hoffnungen auf das starke Chassis. Toro Rosso liegt mit 28 Punkten derzeit auf dem achten Platz der Konstrukteurs-WM.

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