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Motorsport: News

McLaren: Kein IndyCar-Einstieg 2019

Am Rande des USGP stellte McLaren-Geschäftsführer Zak Brown klar, dass 2019 noch kein Einstieg in die IndyCar-Serie erfolgen wird.

Als Fernando Alonso im August verkündete, dass er sich aus der Formel-1-WM zurückziehen würde, sprach vieles für einen Wechsel des zweifachen Weltmeisters in die IndyCar-Serie. Nach zunächst vagen Ausführungen wurde in den vergangenen Wochen und Monaten zunehmend deutlich, dass die Verbindung Alonso/McLaren in einem solchen Fall auch 2019 Bestand haben könnte.

Nun kommt es aber, zumindest was 2019 betrifft, anders: McLaren-Geschäftsführer Zak Brown hat am Rande des Grand Prix der USA in Austin klargestellt, dass es in der Saison 2019 kein Vollzeit-IndyCar-Programm von McLaren geben werde. "Was die IndyCar-Serie angeht, haben wir die Entscheidung getroffen, 2019 nicht auf Vollzeitbasis anzutreten", so Brown

Die Begründung dafür schob er gleich hinterher: "Wir sind einfach noch nicht bereit und konzentrieren uns sehr auf die Formel-1-WM. Deshalb werden wir das 2019 nicht machen." Eine volle Saison von McLaren in den USA wird es somit frühestens 2020 wieder geben. "Unsererseits gibt es den Wunsch, das in naher Zukunft zu machen", unterstrich Brown erneut.

Ein Start bei den nächstjährigen 500 Meilen von Indianapolis hingegen wurde noch nicht zu den Akten gelegt. "Was das Indy 500 angeht, werden wir die Entscheidung in der Winterpause treffen", sagte der McLaren-Boss. Sollte diese positiv ausfallen, ist davon auszugehen, dass Alonso ein Fahrer sein wird. Der Spanier wusste bei seinem Ovaldebüt im Mai 2017 zu überzeugen und verbuchte von Platz fünf gestartet 27 Führungsrunden, ehe ihm kurz vor Schluss der Honda-Motor im Heck seines von Andretti eingesetzten Boliden hochging.

Ob McLaren bei einem möglichen Indy-500-Start 2019 und in einer möglichen vollen IndyCar-Saison 2020 erneut mit Honda oder aber Chevrolet als Motorenpartner zusammenarbeiten würde, ist noch offen. Unklar ist auch, ob die Briten diesmal eigenes Personal stellen würden. Anders als beim Champcar-Ausflug in den 70er Jahren wird aber so oder so kein eigenes Chassis zum Einsatz kommen; die IndyCar-Serie setzt schon seit Längerem auf Einheitsauto von Dallara.

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