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WEC: Sebring

Toyota fährt inoffiziellen Rundenrekord

Am ersten Tag des WEC-Tests vor dem 1.000-Meilen-Rennen von Sebring unterbietet Toyota-Pilot Mike Conway den Rundenrekord um 2,7 Sekunden.

Toyota hat am Samstag den ersten von zwei Testtagen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Sebring dominiert und dabei den bestehenden Rundenrekord locker unterboten. Mike Conway fuhr am Steuer des TS050 Hybrid eine Rundenzeit von 1:41.211 Minuten. Das fast 2,7 Sekunden schneller als die aktuelle Bestmarke.

Diese stammt allerdings aus dem Jahr 2013 und wurde damals von Marcel Fässler beim bis heute letzten Rennen der WEC in Sebring am Steuer eines Audi R18 e-tron quattro aufgestellt. Angesichts der technischen Entwicklung, die die LMP1-Klasse seitdem vollzogen hat, ist die Zeit von Toyota keine große Überraschung.

Auch Fernado Alonso blieb locker unter der Marke von Fässler und fuhr am Nachmittag eine Zeit von 1:42.177 Minuten. Schnellster Fahrer eines privaten LMP1-Autos ohne Hybrid-Antrieb war Thomas Laurent am Steuer des Rebellion mit der Startnummer 3. Seine schnellste Runde war allerdings 2,8 Sekunden langsamer als die Bestzeit von Toyota, womit festzustehen scheint, dass die japanischen Werksautos auch in Sebring ohne jede Konkurrenz sein werden.

Auf den Plätzen vier bis sechs folgten die beiden SMP-Dallara von Michail Aljoschin und Stephane Sarrazin sowie der zweite Rebellion von Neel Jani. DragonSpeed lässt den Test aus. ByKolles wird beim Rennen in Sebring nicht an den Start gehen.

Vom Feld der LMP2-Klasse nehmen nur vier Autos am Sebring-Test teil. Am ersten Tag fuhr dabei Loic Duval im TDS-Oreca mit der Startnummer 28 die schnellste Zeit. Seine beste Runde von 1:47.869 Minuten war 0,123 Sekunden schneller als die Zeit von Andre Negrao im Alpine #36.

In der GTE Pro fuhr Ford auf die Plätze eins und zwei, gefolgt von den beiden Werks-Porsche und den beiden AF-Corse-Ferraris.

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