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Formel 1: Interview

Hülkenberg spricht von Karriereende

Nico Hülkenberg glaubt nicht mehr an seine Chance auf ein Cockpit in der Formel-1-WM 2020, ebenso wenig eine Rückkehr im Jahr 2021.

Immer mehr deutet darauf hin, dass Nico Hülkenberg seine Karriere in der Formel-1-WM nach der Saison 2019 beenden wird. Aufgrund der zuletzt ansteigenden Formkurve von Alex Albon rückt die von deutschen Medien herbeigeschriebene, von Helmut Marko ohnedies bereits ausgeschlossen Minichance auf ein Cockpit bei RB Racing in weite Ferne; auch ein Jahr Pause mit einer Rückkehr in den Rennbetrieb im Jahr 2021 hält der ehemalige Le-Mans-Sieger für unwahrscheinlich.

Ganz neu wäre das Konzept einer Saison auf der Ersatzbank für den heute 32jährigen nicht: Nach seiner Premierensaison auf Williams 2010 wechselte er als Testfahrer zu Force India, um 2012 sein Grand-Prix-Comeback zu feiern. Wo sich aktuell selbst so eine Möglichkeit bieten könnte, ist jedoch völlig unklar. Hülkenberg räumt ein, dass es sehr schwierig sei, ein solches Szenario zu planen; es wirkt so, als habe er daran kein besonderes Interesse.

"Am Anfang meiner Karriere, nach 2010, war das möglich, aber jetzt, gegen Ende? Ich bezweifle es", sagt er, fügt allerdings an: "Sag niemals nie. Manchmal geht es in der Formel 1 sehr schnell, aber es ist unmöglich, das derzeit vorherzusagen. Im Moment habe ich keine Neuigkeiten, es hat sich nicht wirklich was verändert. Es dauert ein bisschen länger als erhofft."

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