MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Dakar 2020

Die Route der Dakar 2020

Mit dem Comeback in Afrika ändert sich auch die Route der Dakar 2020, die diesmal 7900 Kilometer durch Saudi-Arabien.

Fotos: Red Bull Content Pool/Rallye Dakar

Mit der 42. Ausgabe schlägt die Rallye Dakar ein neues Kapitel auf. Von 1979 bis 2007 wurde in Afrika gefahren. Nach der Absage 2008 übersiedelte die Veranstaltung nach Südamerika, wo man bis einschließlich 2019 unterwegs war. Ab 2020 ist Saudi-Arabien der neue Austragungsort. Vom 5. bis 17. Januar sind zwölf Etappen geplant.

Die Gesamtdistanz beträgt knapp 7.900 Kilometer, wobei rund 5.000 Kilometer gewertet werden. An fünf Tagen beträgt der gezeitete Abschnitt mehr als 450 Kilometer. Das Terrain ist in Saudi-Arabien klar. 75 Prozent der Rallye werden auf Sand stattfinden. Neben der Ausdauer soll die Navigation wieder eine größere Rolle spielen.

Wie bereits bei der Marokko-Rallye getestet, wird es auch bei der Rallye Dakar ein koloriertes Roadbook geben. Anhand von darin angegeben Distanzen, Pfeilen und Symbolen muss der Weg gefunden werden. Bisher erhielten die Fahrer das Roadbook direkt bei der Einfahrt ins Biwak nach der Etappe und bereiten es im Anschluss nach ihren Wünschen für den nächsten Tag vor.

In stundenlanger Arbeit markierten sich Fahrer beziehungsweise die Beifahrer die wichtigsten Informationen mit verschiedenen Farben. Nun wird vom Veranstalter ein farbiges Roadbook ausgegeben. Das soll Zeit sparen und vor allem die Amateure, die oft spät ins Biwak kommen, entlasten.

An sechs Tagen erhalten die Teilnehmer das Roadbook sogar erst am Morgen kurz vor der Abfahrt und müssen die Informationen spontan umsetzen. Somit kann kein Team Vorbereitungen treffen und die Fahrer müssen kurzfristig und intuitiv das Roadbook und das Gelände richtig interpretieren können, um den optimalsten Weg schnellstmöglich zu finden.

Der Umzug nach Saudi-Arabien hat dem Zuspruch nicht geschadet. Die offizielle Starterliste umfasst 351 Fahrzeuge (gegenüber 334 im Jahr 2019): 170 Motorräder und Quads, 134 Autos und Side-by-Sides sowie 47 Trucks. Insgesamt sind 557 Teilnehmer eingeschrieben, die 53 Nationen repräsentieren.

Die Route der Rallye Dakar 2020:
5. Januar: 1. Etappe von Dschidda nach Al-Wadschh (752 km gesamt/319 km gezeitet)
6. Januar: 2. Etappe von Al-Wadschh nach Neom (401 km/367 km)
7. Januar: 3. Etappe von Neom nach Neom (489 km/404 km)
8. Januar: 4. Etappe von Neom nach Al-'Ula (676 km/453 km)
9. Januar: 5. Etappe von Al-'Ula nach Ha'il (563 km/353 km)
10. Januar: 6. Etappe von Ha'il nach Riad (830 km/478 km)
11. Januar: Ruhetag in Riad
12. Januar: 7. Etappe von Riad nach Wadi Al-Dawasir (741 km/546 km)
13. Januar: 8. Etappe von Wadi Al-Dawasir nach Wadi Al-Dawasir (713 km/474 km)
14. Januar: 9. Etappe von Wadi Al-Dawasir nach Haradh (891 km/415 km)
15. Januar: Etappe 10 von Haradh nach Shubaytah (608 km/534 km)
16. Januar: Etappe 11 von Shubaytah nach Haradh (744 km/379 km)
17. Januar: Etappe 12 von Haradh nach Al-Qiddiya (447 km/374 km)

© Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye Dakar 2020

Weitere Artikel:

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden

GP von Österreich: Qualifying

Kontroverse Russell-Pole nach Verstappen-Crash

George Russell fährt in letzter Sekunde zur Pole, doch weil aufgrund eines Unfalls von Max Verstappen Gelb war, gibt es Fragezeichen über die Bestzeit

MotoGP Assen 2026

Premierensieg für Ai Ogura!

Ai Ogura gewinnt in Assen als erster Japaner seit mehr als 20 Jahren - Raul Fernandez und Jorge Martin auf dem Podium - Marco Bezzecchi gestürzt

Zwei heftige Abflüge von Max Verstappen haben die FIA auf den Plan gerufen - Der Automobilweltverband nimmt die rotierenden Heckflügel ins Visier

DTM-Rennen Norisring: Hintergrund

Stadtrennen pur

Rund 118.000 Zuschauer säumten nach Veranstalter-Angaben die traditionsreiche Motorsport-Action im Herzen der Franken-Metropole – einerseits Crash-bedingt unterbrochen mit roten Flaggen und andererseits durch einen unmittelbar nach dem Start einsetzenden, heftigen Regenschauer.