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ADAC GT4: Lausitzring 2 - Vorbericht
ADAC Motorsport

Gemischte Gefühle vor dem nächsten Auftritt

Statt in Zandvoort (danke, Corona) gastiert die ADAC GT4 Germany nächste Woche auf dem Lausitzring. Für den Burgenländer Florian Janits und sein True Racing Team samt Rennpartner Reini Kofler hängt die Erfolgschance dort nicht nur vom eigenen Können ab.

Umstellen heißt es für Florian Janits hinsichtlich seinem nächsten Arbeitsplatz in der ADAC GT4 Germany. Im Cockpit des KTM X-Bow GT4 evo des österreichische True Racing Teams geht es nämlich nicht in den Dünen von Zandvoort, sondern in Deutschland auf den Lausitzring um wichtige Punkte. Weil Corona auf dem ehemaligen Formel-1-Kurs in den Niederlanden kein Rennen zulässt, wurde das fünfte GT4-Germany-Rennwochenende im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters vom 30. Oktober bis 1. November kurzerhand in die Lausitz verlegt. „Dort bin ich 2014 einmal gefahren“, sagt Florian Janits, der aber zugibt. „Zandvoort kenne ich besser.“ Obwohl der 22-jährige Burgenländer mit dem dortigen neuen Asphalt auch nicht wirklich vertraut ist. Janits: „So gesehen ist es ist also egal, wo wir fahren. Ich werde mich auch auf dem eher winkeligen und eckigen Lausitzring gut zurechtfinden.“

Mit gemischten Gefühlen blickt Florian Janits, der mit seinem Rennpartner Reini Kofler auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung liegt, aber auch das Team jedoch der viel diskutierten BoP-Anpassung entgegen. Die kompliziert klingende Erklärung dazu: Um eine Seriennähe der Rennfahrzeuge beizubehalten und um die Entwicklungskosten niedrig zu halten, wurde die Balance of Performance eingeführt, um die verschiedenen Fahrzeugkonzepte auf ein Leistungsniveau zu nivellieren. Was auf gut Deutsch heißt, dass den Spitzenteams je nach Charakteristik der Rennstrecke eine angepasste technische Auflage vorgeschrieben wird, um die Chancengleichheit für die Konkurrenz halbwegs aufrecht zu erhalten. „Wenn man uns so wie zuletzt auf dem Red Bull Ring den Ladedruck wieder so minimiert, dann werden wir auch in den zwei Rennen auf dem Lausitzring Probleme haben, ganz vorne dabei zu sein“, fürchtet Janits. Denn niedriger Ladedruck heißt „für unseren Boliden kein hohes Drehmoment und daher auch keinen Boost.“

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