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DTM: Müller beendet mit Sieg Rosberg-Durststrecke Nico Müller holt den Sieg in Portimao vor AF-Corse-Ferrari-Pilot Felipe Fraga
Motorsport Images

DTM-Rennen Portimao 2: Müller beendet mit Sieg Rosberg-Durststrecke

Das Rosberg-Team und Nico Müller sind wieder zurück an der Spitze der DTM: Der Schweizer setzt sich gegen Ferrari-Pilot Fraga durch - fünf Marken in den Top 5

Rosberg-Audi-Pilot Nico Müller holt beim DTM-Sonntagsrennen in Portimao von der Poleposition den Sieg für die Rosberg-Truppe und beendet damit für das ehemalige Audi-Meisterteam eine Durststrecke von 18 sieglosen Rennen. Der Schweizer hatte das Rennen stets im Griff und setzte sich gegen AF-Corse-Ferrari-Pilot durch, der nach dem Ausfall am Samstag seine ersten Punkte holte.

Grasser-Lamborghini-Pilot Mirko Bortolotti holte nach dem Samstag seinen zweiten dritten Platz. Hinter ihm kamen Walkenhorst-BMW-Pilot Marco Wittmann und Winward-Mercedes-Pilot Maximilian Götz ins Ziel, wodurch fünf verschiedene Marken auf den ersten fünf Platzen landeten. Bester Porsche-Pilot wurde SSR-Fahrer Laurens Vanthoor auf Platz sieben.

Samstag-Sieger Lucas Auer schied nach einer starken Anfangsphase im Vorderfeld aus, weil beim Boxenstopp ein Rad nicht ordentlich angeschraubt wurde. Rallye-Superstar Sebastien Loeb, der durch seinen späten Stopp sogar kurz an der Spitze lag, kam am Ende auf Platz 18 ins Ziel.

"Das tut richtig gut, das ist Balsam für die Seele nach der letzten Saison", jubelte Müller im Anschluss bei 'ran.de'. "Auch für das ganze Team bin ich brutal happy. Nach der Pole heute wusste ich, dass es im Rennen nicht ganz so einfach werden könnte. Die Jungs sind stark, vor allem Felipe war da wirklich brutal schnell. Wir hatten einen Reifen-Vorteil heute, und den galt es nutzen."

Nico Müller diktiert vom Start weg

Müller drückte dem Rennen eindrucksvoll seinen Stempel auf. Von der Pole losgefahren, ließ der Schweizer schon am Start nichts anbrennen. Er holte sich den Holeshot und führte das Feld durch die ersten Kurven, gefolgt von Mirko Bortolotti, Felipe Fraga, Lucas Auer und Maximilian Götz. Im hinteren Feld dagegen krachte es gleich am Start.

Thomas Preining versuchte, in Kurve 1 einen Weg vorbei an Nicki Thiim und Philipp Eng zu finden. Es kam zum Unfall, mit dem frühen Aus für alle drei Fahrer als Konsequenz. Auch für Luca Stolz und Rolf Ineichen war das Rennen schon in der Startphase beendet.

Vorne fuhr Müller sofort eine kleine Lücke heraus, begünstigt durch einen Zweikampf zwischen Bortolotti und Fraga. Der Brasilianer übernahm noch in der zweiten Runde P2, konnte aber seinerseits Müller nicht gefährden. Auch die Boxenstopps änderten nichts an Müllers Regentschaft an der Spitze, die Rosberg-Truppe hielt sich dort schadlos.

Marco Wittmann macht Plätze gut

Anschließend kontrollierte Müller das Geschehen bis ins Ziel. Der Abstand zwischen ihm und Fraga pendelte sich im Bereich zwischen 1,5 und zwei Sekunden ein. Im Ziel betrug der Abstand zwischen Müller und Fraga 3,415 Sekunden. Bortolotti wurde ungefährdeter Dritter und verlässt Portimao als Gesamtführender in der DTM-Saison 2022.

Ein bisschen mehr Würze war in den Kämpfen dahinter drin. Vor allem Walkenhorst-BMW-Pilot Marco Wittmann drehte nach dem Boxenstopp auf. Der zweifache DTM-Champion krallte sich erst Kelvin van der Linde und dann auch noch Götz. Somit erreichte Wittmann im zweiten DTM-Rennen des BMW M4 GT3 den vierten Platz.

Götz nahm als Fünfter gute Punkte mit, gefolgt von Kelvin van der Linde, Laurens Vanthoor und Sheldon van der Linde. Die letzten Punkte nehmen Ricardo Feller und Maro Engel mit. Den Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde sicherte sich Fraga.

Motorsport-Total.com

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