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24h Le Mans 2022: Glickenhaus-Bestzeit im 2. Training Glickenhaus hat im 2. Training in Le Mans die Nase vorn
Motorsport Images

24h Le Mans 2022: Glickenhaus-Bestzeit im 2. Training

Nach zwei Toyota-Bestzeiten ist jetzt Glickenhaus an der Reihe: Im 2. Training in Le Mans sind die Amerikaner ganz vorne - Ferrari-Teams mit vielen Zwischenfällen

Toyota muss sich in der Rennwoche der 24h von Le Mans 2022 zum ersten Mal geschlagen geben: Im 2. Freien Training am Mittwochabend hatte Glickenhaus Racing die Nase vorn. Die Bestzeit ging in 3:28.900 Minuten an den Glickenhaus #708 (Pla/Dumas/Derani).

Die Führung übernahm die Mannschaft noch in der ersten Hälfte der zweistündigen Session. Platz zwei holte sich der Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez), gefolgt vom Schwesterauto #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa), dem Glickenhaus #709 (Briscoe/Westbrook/Mailleux) und dem Alpine #36 (Negrao/Lapierre/Vaxiviere).

Für die #7 lief die Session nicht ganz reibungslos ab: Nach gut einer halben Stunde leistete man sich einen Dreher, der aber keine größeren Folgen hatte. Abgesehen davon verlief das 2. Freie Training ruhig für das Feld in der Königsklasse Hypercar.

In der LMP2-Klasse fuhr der WRT-Oreca #31 (Gelael/Frijns/Rast) die Bestzeit. Dahinter reihte sich der United-Autosports-Oreca #22 (Hanson/Albuquerque/Owen) auf Platz zwei und der WRT-Oreca #32 (Ineichen/Bortolotti/Vanthoor) auf Rang drei ein.

Fabio Scherer bleibt mit kaputter Aufhängung stehen

Drama gab es bei den kleinen Prototypen vor allem vom Inter-Europol-Oreca #43 (Heinemeier Hansson/Scherer/Fittipaldi). Fabio Scherer blieb ziemlich genau gegen Halbzeit auf der Start-Ziel-Geraden mit gebrochener Radaufhängung auf Start-Ziel stehen.

Corvette sicherte sich in der GTE-Pro-Klasse den Platz an der Sonne. Garcia/Taylor/Catsburg auf der #63 waren mit ihrer Zeit von 3:53.492 Minuten nicht zu bezwingen. Dahinter reihten sich der Porsche #91 (Bruni/Lietz/Makowiecki) und die Corvette #64 (Milner/Tandy/Sims) ein. Nennenswerte Zwischenfälle gab es in dieser Klasse keine.

Ganz anders hingegen sieht es bei den GT-Amateuren aus. Hier traf es vor allem die Ferrari-Teams: Der AF-Corse-Ferrari #21 (Mann/Ulrich/Vilander), der Kessel-Ferrari #57 (Kimura/Schandorff/Jensen) und der JMW-Ferrari #66 (van der Zande/Kvamme/Hart) waren jeweils in langsamer Fahrt unterwegs. Hier gibt es also noch Probleme auszusortieren.

Schnellster in der GTE-Am-Kategorie war letztlich der Project-1-Porsche #46 (Cairoli/Pedersen/Leutwiler) mit einer Zeit von 3:55.629 Minuten. Auf Platz zwei landete der Proton-Porsche #88 (Poordad/Lindsey/Heylen) vor dem Prodrive-Aston-Martin #98 (Dalla Lana/Pittard/Thiim).

Insgesamt haben 60 von 62 Fahrzeugen eine Zeit gesetzt. Nicht auf der Strecke unterwegs waren der Proton-Porsche #93 (Fassbender/Campbell/Robichon) nach dem heftigen Crash von Michael Fassbender im Qualifying und der APR-Oreca #45 (Thomas/Allen/Binder) nach dem Unfall von Steven Thomas im 1. Freien Training.

Motorsport-Total.com

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