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Zwei Medical-Cars ab 2002

Die Sicherheitsstandards in der Formel 1 werden wieder einmal erhöht, mittels eines zweiten Medical-Cars soll gecrashten Piloten rascher Hilfe zukommen.

Eva Braunrath

Tatütata!

Die Formel 1 wird wieder einmal ein wenig sicherer. Während stetig daran gearbeitet wird, die Autos und Rennstrecken so zu gestalten, dass die Piloten größtmögliche Sicherheit genießen, will die FIA nun auch ein zweites Medical-Car zum Einsatz bringen.

Unfälle sind im Motorsport nun einmal unvermeidbar, was in der vergangenen Saison durch etliche böse Crashes bestätigt worden ist. Deshalb war die FIA auf der Suche nach Maßnahmen, die das Schlimmste verhindern, wenn schon etwas Schlimmes passiert ist.

Man erinnere sich nur an den Horror-Crash von Luciano Burti in Spa. Der Brasilianer war mit etwa 300 km/h ungebremst in die Reifenstapel gekracht und konnte lange Zeit nicht geborgen werden.

Abgesehen davon, dass der damalige Prost-Pilot unter Unmengen von Reifen begraben war, dauerte es auch seine Zeit, bis das Medical-Car mit dem F1-Arzt Dr. Sid Watkins am Unfallort angekommen war. Burti war in der zweiten Streckenhälfte gecrasht, das Medical-Car wartete jedoch bei Start und Ziel auf einen möglichen Einsatz.

Um zu verhindern, dass eine Verspätung von wenigen Sekunden im Ernstfall über Leben und Tod entscheidet, wird nun ab der kommenden Saison ein zweites Medical-Car in den Startlöchern scharren. Jedes der beiden Autos wird für eine Hälfte des Kurses verantwortlich sein, entsprechend werden auch die Standorte für die rasenden Retter gewählt.

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