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Mal top, mal flop

Ferrari-Technikboss Ross Brawn erläutert, warum Rubens Barrichello seinen Teamkollegen Michael Schumacher nicht und nicht überflügeln kann.

Eva Braunrath

Rubens Barrichello steht die dritte Saison für Ferrari an der Seite seines Teamkollegen Michael Schumacher bevor. Der Brasilianer, der zu Beginn seiner Ferrari-Karriere immer wieder beteuert hatte, die Nummer 1b im Team zu sein, musste sich inzwischen mit seinem eindeutigen Nummer 2-Status abfinden.

Einen einzigen Sieg kann der Brasilianer bis jetzt auf seinem Ferrari-Konto verbuchen, eingefahren in der Saison 2000 beim Grand Prix von Deutschland. Im vergangenen Jahr blieb Rubinho der Platz auf dem obersten Treppchen verwehrt und selbst seinen zweiten Platz beim Österreich-Grand Prix musste er auf Anordnung des Teams an seinen Stallkollegen abtreten.

Der Frust im Hause Barrichello ist oftmals entsprechend groß, doch die Gründe für den klaren Nummer 2-Status sind, zumindest laut dem Technikchef der Scuderia, Ross Brawn, leicht erklärt: „Ich muss sagen, dass Rubens ein sehr guter Pilot ist und gleichzeitig auch am nächsten an Michael Schumacher dran ist, näher noch als sein Ex-Kollege Eddie Irvine“, lobt Brawn zunächst seinen Schützling.

„Ich mag Rubens sehr gerne, aber er steht ganz einfach in Michaels Schatten“, relativiert der Technik-Boss seine Lobeshymne. „Wenn er einen guten Tag erwischt, ist er Michael durchaus ebenbürtig. Das Problem ist allerdings seine Inkonsistenz. Michael bringt im Gegensatz zu ihm beständig gute Leistungen und das ist es, was ihn auf Dauer zur Nummer Eins macht.“

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