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Einsatz des Vorjahrsautos unwahrscheinlich

Ferrari's Motorentechniker Gilles Simon erklärte, es wäre nicht möglich, den neuen Motor in das Vorjahrs-Chassis einzubauen.

Michael Trawniczek

Italien's Presse lobt den neuen Ferrari in höchsten Tönen. Der "Corriere dello Sport" bezeichnete den neuen F2002 gar als "Superwoman". In den nächsten zwanzig Tagen will die Scuderia den neuen Boliden ausgiebig testen - dann wird gepackt und nach Melbourne geflogen.

Bislang hat es geheißen, man könne im Falle von auftretenden Problemen am F2002 die Teile wie bei einem Baukasten beliebig auswechseln und beim Saisonauftakt auch mit einem modifizierten Vorjahrs-F2001 antreten.

Im Rahmen der gestern (Mittwoch) abgehaltenen Präsentation des F2002 verriet Motorentechniker Gilles Simon, dass das vielzitierte Baukasten-System zumindest im Bereich des Motors eine Illusion sei.

Simon erklärte: "Der 051 kann von seiner Struktur her nicht in den vorjährigen Ferrari F2001 eingebaut werden. Das neue Triebwerk wurde speziell für den Einsatz im neuen F2002 entwickelt."

Somit müsste in Melbourne bei einem Einsatz des alten F2001 auch der vorjährige Motor verwendet werden, was bei der ständigen Leistungsoptimierung wohl wenig ratsam wäre...

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