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Mosley will Motorenanzahl limitieren

FIA-Präsident Max Mosley will mit einer Limitierung der an einem GP-Wochenende verwendeten Motoren die Kosten für die Teams reduzieren.

Michael Trawniczek

Motoren-Sparplan ab 2003?

Nach der Liquidation des Prost-Rennstalls wird vermehrt über die steigenden Kosten diskutiert, welche beim Erhalt eines Formel 1-Teams anfallen.

FIA-Präsident Max Mosley will jetzt kostenreduzierende Maßnahmen setzen, auch um in einer Zeit der weltweiten finanziellen Verunsicherung dem Sport das Überleben zu sichern. Der Brite plant eine Limitierung der Anzahl der von den Formel 1-Teams an einem GP-Wochenende verwendeten Motoren auf lediglich einen Motor pro Auto.

Mosley erklärte gegenüber der Fachzeitschrift "Autosport": "Wir müssen etwas tun. Wir diskutieren darüber mit den Teams und sie stimmen dem Plan großteils zu."

Die neue Regel soll frühestens in der nächsten Saison in Kraft treten: "Frühest möglich wäre dies 2003, vorausgesetzt wir erzielen eine Einigung bis zum Oktober dieses Jahres."

Derzeit laufen Formel 1-Motoren rund 350 Kilometer. Würde man die Maschinen in Zukunft auf eine Laufzeit von 800 Kilometern auslegen, könnte man Millionen an Revisionsgeldern sparen.

Eine Limitierung der Motoren hätte auch Auswirkungen auf das Renngeschehen. Jeder Pilot, der im Freien Training oder beim Qualifying einen Motorschaden zu beklagen hätte, müsste das Rennen vom hinteren Teil der Startaufstellung aus aufnehmen.

Für Max Mosley verspricht diese Regel zusätzliche Spannung an den Grand-Prix-Wochenenden: "Wenn es in der Vergangenheit im Qualifying regnete und wir eine unerwartete Startaufstellung hatten, hat dies oft zu spannenden Rennen geführt..."

(c) Formel1.at/haymarket

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