MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Williams enthüllt den FW28

Williams hat am Freitag in Grove den FW28 präsentiert. Das Design des dunkelblau und weiß gehaltenen Boliden folgt den aktuellen Trends.

Hier finden Sie Fotos des Williams FW28.

Alles neu bei Williams: Der frühere Erfolgsrennstall hat am Freitag Nachmittag in der Fabrik in Grove den neuen FW28 präsentiert, mit dem das Team in eine neue Ära aufbrechen will. Neben einem neuen Logo, drei neuen Fahrern, dem neuen Motorenhersteller Cosworth, dem neuen Reifenpartner Bridgestone und zahlreichen neuen Sponsoren wurde dabei auch ein leicht verändertes Farbschema enthüllt.

Obwohl sich Williams vom langjährigen Partner BMW getrennt hat, setzt man auch in der Saison 2006 auf die Grundtöne Dunkelblau und Weiß, welche durch die Hauptsponsoren vorgegeben sind. Nur die prominente Werbefläche auf den Seitenkästen erstrahlt derzeit noch in einem jungfräulichen Weiß.

In Sachen Design ist Chefkonstrukteur Jörg Zander, der erst seit August 2005 für Williams arbeitet, weitgehend den derzeit geläufigen Trends gefolgt: Die Fahrzeugnase ist relativ schmal und liegt beinahe auf dem geschwungenen Frontflügel auf, die Seitenkästen verjüngen sich zum Unterboden hin stark, die Airbox wurde mit einem quer aufgesetzten Luftleitblech versehen und das nach hinten sehr spitze Heck konnte dank des schlanken Cosworth-V8-Motors relativ kompakt gestaltet werden.

Neben den Cockpitwänden stechen vor allem Luftleitbleche im Stile des neuen Honda RA106 ins Auge, die jedoch wesentlich kleiner geraten sind als bei der Konkurrenz aus Japan. Dafür sind die seitlichen "Barge Boards" vor den Kühllufteinlässen der Seitenkästen größer als bei den meisten anderen Teams, die bisher ihre neuen Boliden vorgestellt haben. Insgesamt macht der FW28 optisch einen konventionellen, aber aufgeräumten Eindruck.

"Der FW28", erklärte Technikchef Sam Michael, "trägt die Last auf seinen Schultern, Williams wieder an die Spitze des Feldes bringen zu müssen. Es gibt in der Formel 1 viele gute Teams, aber es ist einfach, sie zu schlagen: mit einem schnelleren Auto. Durch die neue aerodynamische Zielsetzung unterscheidet sich das Design stark von den Vorgängermodellen, auch wegen der Neuzugänge Cosworth und Bridgestone. Es war jedenfalls sehr interessant, an diesem Auto zu arbeiten."

Was Änderungen außerhalb des aerodynamischen Bereichs angeht, steht Williams mit der Integration des neuen Cosworth-Motors und der Bridgestone-Reifen, für die die Radaufhängung komplett neu gestaltet werden musste, bei den Wintertests vermutlich noch vor der einen oder anderen Herausforderung, doch das Team lässt keinen Zweifel daran, dass man alle Skeptiker eines Besseren belehren und 2006 ungeachtet der schlechten Vorzeichen wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren möchte.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel-1-Launches 2006

Weitere Artikel:

Der Regen kam um ein paar Minuten zu spät: George Russell erobert acht Punkte für die Formel-1-WM, Nico Hülkenberg scheidet mit Defekt aus

Hommage an Michael Schumacher

So sieht der Ferrari SF-26 in Monza aus!

Ferrari hat das Sonderdesign des SF-26 für den Großen Preis von Italien in Monza enthüllt: Die Farbgebung ist inspiriert vom 1996er-Boliden von Michael Schumacher

Berufungsgericht hat entschieden

Pierre Gasly verliert Monaco-Podium wieder!

Das internationale Berufungsgericht hat im Streit um das Monaco-Podium von Pierre Gasly entschieden: Strafen bleiben bestehen, Alpine-Pilot verliert den dritten Platz

"Müssen über Strafen nachdenken"

Absichtliche DTM-Ausfälle am Samstag?

Absichtliche Ausfälle am Samstag sorgen in der DTM für Ärger: Warum die Teams zu diesem Schritt greifen und welche Wege es gibt, das zu unterbinden

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.

Auer schreibt Geschichte

Auer vorzeitig Endurance Champion!

Lucas Auer schrieb am Sonntag auf dem Nürburgring Geschichte: Mit seinen Winward Racing Teamkollegen Maro Engel (D) und Luca Stolz (D) gelang es ihm, erstmals in der Historie der GT World Challenge den Endurance Cup Titel vorzeitig einzufahren!