MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Es gab keinen Grund etwas zu riskieren

Christian Klien kann die Entscheidung Sebastien Vettels nicht nachvollziehen, sich gegen die Teamorder zu entschieden.

Eigenmächtiger Egoist oder einfach nur ein echter Racer? Auch zwei Wochen nach dem Großen Preis von Malaysia nehmen die Diskussionen über Sebastian Vettel und sein Missachten der Teamorder im Rennen von Sepang kein Ende. Während manche ehemaligen Rennfahrer für Vettels Verhalten Verständnis zeigen und ihm zu seinem gewagten Überholmanöver gegen Mark Webber sogar beglückwünschen, gehört Christian Klien zu den Kritikern des Deutschen.

Vettel habe sich in Malaysia gegen das Team gestellt und damit dessen Vertrauen verspielt, schreibt Klien in seiner Kolumne bei Pitpass. Der Zweikampf zwischen Vettel und Webber sei zwar aufregend und schön anzusehen gewesen, war aber nach Ansicht des ehemaligen Formel-1-Piloten überflüssig. "Ich denke, da hat Vettel Respekt gegenüber dem Team vermissen lassen, langfristig hat er sich damit keinen Gefallen getan", kritisiert Klien den Deutschen.

Die Entscheidung von Red Bull, die Fahrer zum Halten der Positionen anzuweisen, kann Klien nachvollziehen: "Sie hatten den Doppelsieg in der Tasche. Es gab daher keinen Grund, etwas zu riskieren." Im übrigen sei es laut Klien normal, dass die Fahrer nach dem letzten Boxenstopp die Anweisung erhalten, ihre Positionen zu halten. "Darüber wird vor dem Rennen gesprochen. Jeder Fahrer weiß, dass die Position nach dem letzten Boxenstopp - entweder vor oder hinter seinem Teamkollegen - diejenige ist, auf der er ins Ziel kommt, sofern er nicht gegen andere Autos kämpft."

Besser als Vettel habe es Nico Rosberg gemacht, der nach längerer Diskussion am Boxenfunk der Anweisung seines Teams nachkam und die Angriffe auf Teamkollege Lewis Hamilton einstellte. "Rosberg hat sich absolut professionell verhalten. Ihm hat zwar nicht gefallen, dass er nicht aufs Podium fahren konnte, aber er hat die Entscheidung des Teams respektiert", so Klien. Auch in diesem Fall sei seiner Meinung nach die Teamorder richtig gewesen, nachdem die führenden Red Bull außer Reichweite waren.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Überarbeitetes Markenlogo

Honda präsentiert neue Power-Unit RA626H

Honda hat am Dienstag bei einer Präsentation in Tokio die neue Power-Unit für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt: Welchen Namen die Antriebseinheit tragen wird

MotoGP 2026: Pramac

Pramac zeigt seine Farben

Pramac zeigt als erstes MotoGP-Team der Saison 2026 seine Lackierung der Yamaha M1 - Alle Augen auf Neuzugang und Superbike-Star Toprak Razgatlioglu

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Geheimtest von Audi

Audi R26 testet in Barcelona

Der Audi R26 testet auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya - Erste Seh- und Hörprobe der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration 2026!