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Formel 1: News

Massa ist stolz, kein Paydriver zu sein

Felipe Massa stellt klar, dass er niemals Geld ausgeben würde, um Rennen zu fahren. Mit Williams will er jedoch auf Sponsorensuche gehen.

Nach acht langen Jahren steht Felipe Massa vor seinem letzten Rennen für Ferrari - ausgerechnet in seiner Geburtsstadt Sao Paulo. Nachdem am 11. September bekannt wurde, dass ihn die Scuderia ab 2014 durch Kimi Räikkönen ersetzen wird, heuerte der Brasilianer kürzlich für zwei Jahre beim Traditionsrennstall Williams an. Da er das Cockpit von Pastor Maldonado übernehmen wird, der etliche Millionen aus Venezuela mit ins Team gebracht hat, war angenommen worden, dass auch Massa größere Sponsoren für den Deal mitbringen würde. Das streitet er jedoch vehement ab.

"In Anbetracht dessen, was ich alles durchgemacht und erreicht habe, würde es keinen Sinn ergeben, fürs Rennfahren zu bezahlen", stellt Massa gegenüber 'Globo' klar. "Ich weiß nicht, ob ich es so beschreiben sollte, weil es ein sehr starker Ausdruck ist, aber das treffendste Wort ist Prostitution", wird er von UOL Esporte zitiert: "Das nicht tun zu müssen - fürs Fahren zu bezahlen -, ist mein größter Stolz. Es ist logisch, mit Sponsoren zu helfen, aber ich werde mich nicht der Prostitution hingeben."

Williams bei der Sponsorensuche zu helfen - darin sieht der 32-Jährige demnach kein Problem: "Natürlich werde ich da alles tun, was ich kann. Geld ist hilfreich, um das Auto zu verbessern, und ich habe hervorragende Beziehungen zu manchen Unternehmen - einige davon in Brasilien. Die Krise hat alle Teams getroffen - sowohl die kleinen als auch die großen." Der Grund für den Williams-Wechsel habe aber nichts mit Geld zu tun gehabt: "Im ersten Gespräch sagten sie: 'Wir wollen dich', das war sehr wichtig für mich", so Massa.

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