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Formel 1: News

Ferrari-Präsident fordert Auftaktsieg

Während sich Technikchef James Allison auf das Teamduell Vettel vs. Räikkönen freut, will Präsident Marchionne Ergebnisse sehen.

In der Formel-1-Saison 2015 war ein wiedererstarktes Ferrari-Team einziger Verfolger des unterm Strich einmal mehr überlegenen Mercedes-Teams. Neuzugang Sebastian Vettel gelangen in Malaysia, Ungarn und Singapur drei Siege und damit vermutlich mehr als vor Saisonbeginn erwartet. So viele Siege hat man in Maranello zuletzt 2012 gefeiert, 2014 blieb Ferrari sogar komplett sieglos.

Im teaminternen Duell hatte Vettel gegenüber Kimi Räikkönen klar die Oberhand. Ferrari-Technikchef James Allison verweist jedoch auf die Gründe: "Kimi hatte in diesem Jahr ein paar Fehler drin und auch das Pech, dass die Zuverlässigkeit nicht so war wie sie hätte sein sollen."

"Im Verlauf der Saison haben wir gesehen, dass es Kimi Sebastian alles andere als einfach gemacht hat", bemerkt Allison gegenüber der BBC und nennt als Beispiel den Grand Prix von Bahrain. Dort holte der Finne mit Platz zwei sein bestes Saisonergebnis; in Singapur und Abu Dhabi kam er als Dritter ebenfalls aufs Podest.

Wenngleich Vettel Räikkönen unterm Strich sowohl im Qualifying (15:4) als auch nach WM-Punkten (278:150) klar im Griff hatte, freut sich Technikchef Allison schon jetzt auf die Fortsetzung des Teamduells im kommenden Jahr: "Ich weiß, dass ihre persönliche Verbindung stark bleiben wird, und freue mich darauf, wie sie sich gegenseitig weiter anstacheln werden. Kimi ist ein äußerst erfahrener Fahrer. Ich bin gespannt, was er im kommenden Jahr erreichen kann."

Ferrari-Präsident Sergio Marchionne fordert derweil im Hinblick auf 2016 ganz dezent den Sieg beim Saisonauftakt in Melbourne. "Die Bilanzen von Ferrari sind gut. Was wir jetzt brauchen sind Ergebnisse auf der Rennstrecke. Es ist wichtig, das erste Rennen der Saison in Australien zu gewinnen", so Marchionne gegenüber der Gazzetta dello Sport.

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