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Formel 1: News

Vettel als Favorit - Mitleid für Alonso

Dani Ricciardo sieht Ferrari zu Saisonbeginn vor Mercedes und Sebastian Vettel als Mann, den es zu schlagen gilt - Fernando Alonso nennt er einen "armen Jungen".

RBR-Pilot Daniel Ricciardo bemitleidet McLaren-Konkurrent Fernando Alonso wegen seines lahmenden Dienstwagens. Im Gespräch mit der Gazzetta dello Sport bezeichnet er den Spanier als "armen, armen Jungen" und bezweifelt es, dass die Honda-geplagte Mannschaft schnell auf die Beine käme. "Ich mag ihn als Menschen und ich schätze ihn als Fahrer sehr. Ich würde ihn gerne wieder an der Spitze erleben, aber es scheint für McLaren schwierig, die Topteams anzugreifen", meint Ricciardo.

Ferrari hat der Australier dagegen auf der Rechnung und nennt den Eindruck, den die Roten bei den Testfahrten in Barcelona hinterließen, "sehr gut". Er hoffe, die in sämtlichen Belangen formverbesserte Scuderia könne Mercedes angreifen und die Szene aufmischen - nicht zuletzt zum Wohle Red Bulls, das beim Aufholen eines offensichtlichen Entwicklungsrückstandes zu Saisonbeginn keinen Konkurrenten wegziehen lassen darf und davon profitieren würde, wenn sich die Topteams Punkte wegnähmen.

Ricciardo ist überzeugt, dass sein Ex-Teamkollege das Siegen nicht verlernt hätte: "Ich weiß: Wenn Vettel ein gutes Auto bekommt, hat er das Zeug, der Beste zu sein. Ich halte ihn für den Favoriten, denn im Moment scheint 'Seb' einfach zu fliegen." Im Mercedes-Lager hält der Red-Bull-Fahrer es mit Lewis Hamilton, den er vor Valtteri Bottas sieht. Seinen RB13 schätzt er bei identischen Ausgangsbedingungen "ungefähr dort ein, wo sich die besten Autos befinden, aber nicht ganz auf der Höhe."

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