MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Ferrari wirbt FIA-Offiziellen Mekies ab

Nach nur wenigen Monaten wechselt Laurent Mekies von der FIA zu Ferrari – damit hat die Scuderia gegen eine Vereinbarung verstoßen.

Erneut sorgt ein Personalwechsel für Verärgerung im Fahrerlager der Formel-1-WM: Laurent Mekies, Sicherheitsbeauftrager der FIA und stellvertretender Rennleiter, wird den Automobilweltverband verlassen und sich Mitte September Ferrari anschließen; seinen neuen Posten bei der Scuderia nimmt er also erst in sechs Monaten ein.

Dieser Umstand stößt nicht zuletzt Éric Boullier, dem Teamchef von McLaren-Renault, sauer auf: "Wir sind sehr unzufrieden darüber, dass die FIA ein weiteres Kernmitglied an einen Rennstall verliert." Erst im vergangenen Jahr hat der Fall Marcin Budkowski für Wirbel gesorgt. Als Technikchef der FIA galt er als wichtiger offizieller Geheimnisträger, ehe er seinen Wechsel zu Renault bekanntgab.

Weil er dabei wichtige Informationen zu seinem neuen Arbeitgeber mitbringen könnte, wurde in der Strategiegruppe eine Dienstfreistellung diskutiert. Man einigte sich darauf, dass zwölf Monate Pause angemessen wären, bevor man von der FIA oder der Firmengruppe hinter den kommerziellen Rechten an der Formel-1-WM zu einem Team wechselt. Diese Vereinbarung hat Ferrari nun bereits nach kurzer Zeit gebrochen. "Ferrari hat gegen das 'Gentlemen's Agreement' verstoßen, und die FIA hat das zugelassen", ärgerte sich Boullier.

Mit dieser Meinung dürfte Boullier nicht alleine dastehen, allerdings hat sich bisher noch kein anderer Rennstall öffentlich zum Fall Laurent Mekies (Bild oben links) geäußert.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt

Aston Martin mit Showcar

Aston Martin zeigt Lackierung für 2026

Aston Martin hat sein Design für 2026 auf einem Showcar präsentiert, obwohl der AMR26 beim Shakedown schon gefahren war: Zündet Adrian Neweys Genie?

Quartararo verlässt Yamaha

Quartararo wechselt 2027 zu Honda

Der MotoGP-Transfermarkt für 2027/28 nimmt Fahrt auf - Honda sichert sich die Dienste von Fabio Quartararo für die kommenden zwei Jahre

Motorenstreit in der Formel 1

Vorwürfe gegen Mercedes: Toto Wolff reagiert

Toto Wolff stellt klar, dass der Mercedes-Motor absolut legal sei - Die Konkurrenz wolle mit gegenteiligen Behauptungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken