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Formel 1: News

Sauber-Team bestätigt Giovinazzi

Antonio Giovinazzi wird auch in der Formel-1-Saison 2020 für das Sauber-Team fahren, das heuer unter dem Namen Alfa Romeo antritt.

Text: Norman Fischer

Das vorletzte (Nicht-Red-Bull)Cockpit der Formel-1-Saison 2020 ist vergeben: Wie Alfa Romeo bestätigt, wird Antonio Giovinazzi auch in der kommenden Saison Teamkollege von Kimi Räikkönen bleiben und weiterhin für das ehemalige Sauber-Team an den Start gehen .

Der Italiener galt ohnehin als wahrscheinlichster Kandidat, weil er von Ferrari gefördert wird und die Scuderia weiterhin einen Platz im Rennstall besetzen darf. Giovinazzi hatte sich nach der Sommerpause deutlich gesteigert und Räikkönen in aller Regelmäßigkeit bezwungen. Dreimal fuhr er in dieser Saison in die Punkte.

"Ich bin sehr glücklich, auch 2020 beim Team zu bleiben", sagt der Italiener. "Ich bin dankbar für die unglaubliche Unterstützung, die ich in meiner ersten vollen Saison erhalten habe. Jeder im Team stand von Anfang an an meiner Seite und ich freue mich darauf, die gemeinsame Reise fortzusetzen."

"Antonio hat sich dieses Jahr wirklich gut geschlagen. Ich freue mich unheimlich darüber, ihn für 2020 bei Alfa Romeo bestätigen zu können", sagt Teamchef Frederic Vasseur. "Es ist sehr vielversprechend, wie er sich ins Team eingefügt und im Saisonverlauf kontinuierlich gesteigert hat. Wir können es kaum erwarten, dass er sein volles Potenzial entfaltet, und das auf unserem weiteren gemeinsamen Weg."

"Antonio hat sich als sehr schneller Fahrer erwiesen, obwohl er mit Kimi eine wirklich schwierige Messlatte an seiner Seite weiß", betont der Franzose weiter. "Wir erwarten, dass er sich mit wachsender Erfahrung weiter steigern wird. Sein technisches Feedback, seine Arbeitseinstellung und seine positive Herangehensweise werden uns dabei helfen, als Team auch in Zukunft Fortschritte zu machen."

Damit ist auch die womöglich letzte Formel-1-Tür für Nico Hülkenberg geschlossen. Für 2020 gibt es in der Königsklasse nur noch einen freien Platz abseits der Red-Bull-Familie - und zwar bei Hinterbänkler Williams. Das Cockpit hatte der Deutsche zuletzt ausgeschlossen und gesagt, dass er wohl nicht der Richtige dafür sei. Dort gilt Formel-2-Pilot Nicholas Latifi als Favorit.

Giovinazzi, der vor seinem Jahr als Stammfahrer bereits zweimal für Pascal Wehrlein bei Sauber eingesprungen war, hat Platz neun beim Großen Preis von Monza als bislang bestes Formel-1-Ergebnis stehen.

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