MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Aston Martin ab 2026 mit Honda-Motoren? Fährt Aston Martin ab 2026 mit Motoren von Honda?
Motorsport Images

Aston Martin: Formel-1-Motorendeal mit Honda ab 2026?

Kommt es zu einer Partnerschaft zwischen Aston Martin und Honda? Die Japaner sollen sehr an einem Deal mit dem Team von Lawrence Stroll interessiert sein

Obwohl Honda aktuell noch keinen Partner für die Zukunft hat, haben sich die Japaner Anfang des Jahres als Motorenhersteller für die Formel-1-Saison 2026 eingeschrieben. Seitdem gibt es zahlreiche Gerüchte darüber, mit wem Honda in Zukunft zusammenarbeiten könnte.

Man sei bereits "von mehreren Formel-1-Teams kontaktiert" worden, verriet Koji Watanabe, Präsident der Honda Racing Corporation (HRC), vor einigen Wochen. Spekuliert wurde dabei vor allem über Williams oder eine erneute Partnerschaft mit McLaren.

Die italienische Edition von 'Motorsport.com' hat nun allerdings erfahren, dass sich die Bemühungen vor allem auf einen Rennstall konzentrieren sollen: Aston Martin. Das ist deshalb eine kleine Überraschung, weil Aston Martin aktuell noch in einer engen Beziehung zu Mercedes steht.

Aston Martin in Zukunft mit Werksstatus?

Das Team aus Silverstone bezieht nicht nur den Motor aus Brixworth, auch weitere Teile des Autos wie Getriebe und Hinterradaufhängung kauft man bei Mercedes ein. Zudem verwendet man momentan noch den Windkanal der Silberpfeile in Brackley.

Komplett unerwartet käme eine "Trennung" von Mercedes aber auch nicht, denn bereits 2022 bestätigte Aston Martin, dass man über den Bau eines eigenen Formel-1-Motors nachdenke, um unabhängiger zu werden. Diese Pläne verliefen zwar letztendlich im Sande.

Eine Partnerschaft mit Honda ergäbe jedoch Sinn für Aston Martin, falls es sich dabei um einen ähnlichen Deal wie zuvor zwischen den Japanern und Red Bull handeln sollte. Denn aktuell ist Aston Martin bei Mercedes nur eines von drei Kundenteams neben McLaren und Williams.

Aston Martin will auf eigenen Beinen stehen

Bei Honda hätte man dagegen faktisch den Status eines Werksteams. In dieser Konstellation gewann Red Bull mit Max Verstappen 2021 die Fahrer-WM, 2022 sogar beide WM-Titel. Und auch aktuell fahren die Bullen noch bis einschließlich 2025 mit Honda-Antrieben.

Anschließend endet die erfolgreiche Partnerschaft, und für Aston Martin könnte ein Deal mit den Japanern ein weiterer Schritt zu einem Formel-1-Topteam sein. Denn zum Beispiel auf den Mercedes-Windkanal wird man in Zukunft ohnehin nicht mehr angewiesen sein.

Im Rahmen der neuen Fabrik in Silverstone, die sich aktuell im Bau befindet, wird das Team in Zukunft auch über einen eigenen Windkanal verfügen. Mit einem neuen Motorenpartner könnte man dann ab 2026 komplett unabhängig von Mercedes sein.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

Berufung gegen Monaco-Ergebnis

Verliert Gasly sein Monaco-Podium?

Seit gestern findet die Berufungsverhandlung gegen das Monaco-Ergebnis statt: McLaren kämpft für Fairness und Integrität - und eigene Interessen

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.

Neuer Vertrag bei Red Bull

Verstappen-Zukunft in der F1 geklärt!

Max Verstappen hat allen Wechselgerüchten ein Ende bereitet und seine Verlängerung bei Red Bull in der Formel 1 verkündet

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben