MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Übernahme durch Liberty nimmt Hürde

Der Kauf der Formel-1-WM durch Liberty Media nimmt Formen an – diverse Wettbewerbsbehörden haben die geplante Übernahme abgesegnet.

Liberty Media hat bei der geplanten Übernahme der Formel-1-WM eine weitere Hürde genommen. Wie das Unternehmen mitteilte, lägen nun alle notwendigen Genehmigungen der zuständigen Kartellbehörden verschiedener Länder vor. Damit ist eines von drei erforderlichen Kriterien für den erfolgreichen Kauf der Rennserie erfüllt. Trotzdem ist der Deal über acht Milliarden US-Dollar-noch nicht unter Dach und Fach.

Der Automobilweltverband FIA muss ebenso zustimmen wie die aktuellen Anteilseigner, die sich am 17. Jänner treffen werden, um darüber zu entscheiden. Derzeit hält Liberty Media 19 Prozent an der Formel-1-WM. Mit dem Erwerb der Anteile des bisherigen Mehrheitseigners CVC Capital Partners will der US-Medienkonzern die Meisterschaft übernehmen, indem er sich die mehrheitlichen Stimmrechte sichert.

Indes hat sich Liberty Media für sein Unterfangen finanzielle Unterstützung geholt; externe Geldgeber steuern 1,55 Milliarden US-Dollar bei. Dabei handelt es sich um ein Konsortium mehrerer Investoren, die alle die Begeisterung für den Sport teilten, wie das Unternehmen betonte. Sollten die noch ausstehenden Abstimmungen positiv verlaufen, erwartet Liberty Media den Abschluss noch vor Ende des ersten Quartals 2017.

Nach der Übernahme wird der Konzern voraussichtlich knapp über 35 Prozent der Anteile an der Formel-1-WM halten. Dabei entfällt etwa die Hälfte des Investments auf die eigentlichen Anteile, die andere Hälfte deckt Schulden ab, die mit dem Kauf übernommen und getilgt werden. Anschließend soll die Liberty Media Group angesichts ihrer neuen Aufgaben in Formula One Group umbenannt werden. Ihr Vorsitzender wäre Chase Carey.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Ducati hat die Karten auf den Tisch gelegt: Beim offiziellen Launch präsentierte sich das Werksteam für die MotoGP-Saison 2026 selbstbewusst und ambitioniert

MotoGP 2026: Aprilia

Aprilia enthüllt RS-GP26

Aprilia Racing startet 2026 nicht nur mit neuer Optik, sondern mit dem Selbstverständnis eines Titelanwärters in die neue MotoGP-Saison

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord