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Formel 1: News

Übernahme durch Liberty nimmt Hürde

Der Kauf der Formel-1-WM durch Liberty Media nimmt Formen an – diverse Wettbewerbsbehörden haben die geplante Übernahme abgesegnet.

Liberty Media hat bei der geplanten Übernahme der Formel-1-WM eine weitere Hürde genommen. Wie das Unternehmen mitteilte, lägen nun alle notwendigen Genehmigungen der zuständigen Kartellbehörden verschiedener Länder vor. Damit ist eines von drei erforderlichen Kriterien für den erfolgreichen Kauf der Rennserie erfüllt. Trotzdem ist der Deal über acht Milliarden US-Dollar-noch nicht unter Dach und Fach.

Der Automobilweltverband FIA muss ebenso zustimmen wie die aktuellen Anteilseigner, die sich am 17. Jänner treffen werden, um darüber zu entscheiden. Derzeit hält Liberty Media 19 Prozent an der Formel-1-WM. Mit dem Erwerb der Anteile des bisherigen Mehrheitseigners CVC Capital Partners will der US-Medienkonzern die Meisterschaft übernehmen, indem er sich die mehrheitlichen Stimmrechte sichert.

Indes hat sich Liberty Media für sein Unterfangen finanzielle Unterstützung geholt; externe Geldgeber steuern 1,55 Milliarden US-Dollar bei. Dabei handelt es sich um ein Konsortium mehrerer Investoren, die alle die Begeisterung für den Sport teilten, wie das Unternehmen betonte. Sollten die noch ausstehenden Abstimmungen positiv verlaufen, erwartet Liberty Media den Abschluss noch vor Ende des ersten Quartals 2017.

Nach der Übernahme wird der Konzern voraussichtlich knapp über 35 Prozent der Anteile an der Formel-1-WM halten. Dabei entfällt etwa die Hälfte des Investments auf die eigentlichen Anteile, die andere Hälfte deckt Schulden ab, die mit dem Kauf übernommen und getilgt werden. Anschließend soll die Liberty Media Group angesichts ihrer neuen Aufgaben in Formula One Group umbenannt werden. Ihr Vorsitzender wäre Chase Carey.

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