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Wendlinger/Sharp in Siegerlaune

In Bukarest ist das ÖOC ebenso vertreten wie in Peking – Jetalliance Racing will die Schlappe von Spa-Francorchamps wettmachen

Während Österreichs Olympioniken in China um mögliche Medaillen kämpfen, steht Jetalliance Racing, der offizielle Partner des ÖOC, in Rumänien vor einem weiteren Einsatz in der FIA-GT.

Wobei auf dem Stadtkurs in Bukarest rund um den Palast des ehemaligen Diktators Nikolai Ceaucescu, wo heute das Parlament Rumäniens untergebracht ist, im Gegensatz zu den anderen Veranstaltungen zwei Rennen zu jeweils einer Stunde (am Samstag und Sonntag) durchgeführt werden.

Nach dem Rückschlag durch das frühzeitige Ausscheiden bei den 24 Stunden in Spa kommt das Jetalliance Racing Team mit neuer Motivation nach Rumänien. Karl Wendlinger und Ryan Sharp haben in der Meisterschaft nur noch krasse Aussenseiter-Chancen, denken ab sofort von Rennen zu Rennen.

Wobei sich vor allem der Schotte Ryan Sharp in Siegerlaune befindet: "Das Rennen in Spa ist vergessen, wir kommen nach Bukarest, um zu gewinnen. Denn jetzt haben wir nur noch eine Chance, wenn wir bei jedem der ausständigen Rennen ganz vorne landen."

Karl Wendlinger: "Ein Stadtkurs, der keine Fehler verzeiht. Wir müssen versuchen, in den Trainings eine gute Traktion und ein optimales Bremsverhalten an unserem Jetalliance Aston Martin DBR9 zu bekommen. Das ist der Grundstein. Aber wir haben das schon im Vorjahr sehr gut gelöst. Deshalb bin ich auch diesmal sehr zuversichtlich.“

Anders die Situation beim Jetalliance Aston Martin DBR9 mit der Startnummer 36 – der bekommt durch den zweiten Platz in Oschersleben und das Nichtantreten in Spa ein gehöriges Zusatzgewicht – nämlich insgesamt 70 Kilogramm!

Teameigner Lukas Lichtner-Hoyer: "Alex und ich haben sich kurzfristig überlegt, ein spezielles Abmagerungsprogramm zu machen, sind aber dann doch wieder davon abgekommen. Nein im Ernst, die 70 Kilo sind schon ein Hammer. Aber die Regeln sind eben so, damit müssen wir leben. Trotz allem ist es unser Ziel, mit beiden Autos in die Punkteränge zu fahren.“

Für Lichtner-Hoyers Partner Alex Müller ist es der erste Einsatz in Bukarest: "An und für sich komme ich mit Stadtkursen sehr gut zurecht, habe in der Formel 3 immer gute Resultate herausgefahren. Jetzt hoffe ich, dass sich dies auch in der FIA-GT fortsetzt. Meines Erachtens wird es diesmal für uns ganz wichtig sein, im Qualifying eine gute Position für das Rennen zu bekommen.“

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