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ADAC Formel Masters: Assen

Erfolgreich ohne Happy End

Bei einem Salto unverletzt, an den Punkten nur knapp vorbei: Rene Binder bilanziert ein überaus ereignisreiches Wochenende.

Foto: FotoGP.eu

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die erhofften Punkte blieben im Sonntagsrennen zwar aus, doch für Rene Binder war das einzige Auslandsgastspiel der ADAC Formel Masters in Assen auch ohne „Happy End“ ein erfolgreiches.

„Der fünfte Platz am Samstag war mehr als ok und ich war eigentlich überrascht, dass ich an diesem Wochenende vom Speed her wieder so gut mithalten konnte“, analysiert der junge Zillertaler, der die langen Rennpausen diesmal zum „pauken“ für eine anstehende Mathematikschularbeit nutzte.

Dass Ihn ein übermotivierter Konkurrent gestern gleich in Kurve 3 höchst unsanft von der Strecke rempeln würde, hatte Binder junior allerdings nicht berechnet: „Ich kann mich nur auf mein eigenes Rennen konzentrieren und versuchen, möglichst fehlerfrei zu bleiben.

Eines habe ich jedenfalls gelernt: Je weiter man in der Startaufstellung vorne steht, desto sicherer ist man. Das heißt, ich muss einfach noch um ein paar Zehntel schneller werden.“

Dabei gilt der Führerscheinneuling als Wettkampftyp, der seine Leistung bislang auch punktgenau abrufen konnte:

„Mehr kann man nach zwei Rennwochenenden einfach nicht erwarten. Die Meisterschaft ist an der Spitze sehr stark. Da gibt es zum Beispiel einen Adrian Campfield, der schon zwanzig ist und mehr als drei Jahre Erfahrung im Formelauto hat, oder auch meinen Teamkollegen, Daniel Abt. Wenn mir keiner in die Quere gekommen ist, dann habe ich für mich selbst sowohl in Oschersleben, als auch hier in Assen das Maximum herausholt. Von daher läuft eigentlich alles nach Plan.“

Schon in zwei Wochen, wo die ADAC Formel Masters im Rahmenprogramm der legendären 24 Stunden am Nürburgring zu sehen sein wird, möchte er seine erfolgreiche Mission fortsetzen - hoffentlich „plangemäß".

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