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Unter keinem guten Stern

Es begann schon am Freitag: der Teambus quittierte seinen Dienst, an eine Fehlersuche oder gar Reparatur war nicht zu denken.

Also wurde der Bus erst einmal zu Peter „Freini“ Freinberger geschleppt. Und es hieß, ein geeignetes Zugfahrzeug aufzutreiben.

Division-1-Einsteiger René Derfler ließ sich nicht lange bitten, packte spontan den Wochenendkoffer und chauffierte Stoklassa samt Rennfahrzeug am Hänger nach Sedlcany.

Die Technik des Ende Juni nachhaltig zerstörten BMW 325i wartet auf eine geeignete Karosserie, und so konnte der bullige Sechszylinder beim neuerlichen Stelldichein der Rallycrosser in Sedlcany nicht eingesetzt werden.

Stattdessen musste der kleine Bruder mit nur 4 Zylindern und massivem Leistungsnachteil gegen die Übermacht aus Golf Turbo und diversen Bayern bestehen. Im zweiten Vorlauf ließ Stoklassa durch einen neunten Platz in der Division 4 aufhorchen, immer den vorhandenen Schwung ausnützend trieb er den grünen BMW am Limit um die Rennstrecke und schaffte, woran kaum zu glauben war, nämlich die Qualifikation und den Einstig in das Finale.

Die Zielflagge sah Stoki als Fünfter in der Klasse über 2.000ccm der Division 4, was 12 Punkte in der Tabelle einbrachte. Damit konnte er seine Führung knapp gegen Jiri Kazil im VW Golf Turbo verteidigen und sich auf dem 5. Gesamtplatz der Division 4 setzen. Nach zwei Läufen mit nur halben Punkten stellt dieser fünfte Rang schon eine kleine Sensation dar, haben doch alle vor Stoklassa liegenden Fahrer stets voll gepunktet.

Am 22. und 23.August geht es im polnischen Slomczyn weiter, trotz der fast 900 Kilometer Anreise werden beim sechsten Meisterschaftslauf volle Starterfelder erwartet. Eigentlich der ideale Boden für Stoki, um die Führung in der Klasse auszubauen.

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Rallycross-ÖM: Sedlcany

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