MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Scheider feiert seine dritte Zandvoort-Pole

Titelverteidiger Timo Scheider eroberte seine erste Pole 2010 mit einer klaren Bestzeit – neben ihm steht Gary Paffett. Bruno Spengler nur auf Platz sieben.

Fotos: DTM

Der Titelverteidiger greift noch mal an. Das sechste Qualifying des Jahres entschied Audi-Pilot Timo Scheider für sich und fuhr im Circuit Park Zandvoort mit 1:31,590 Minuten die schnellste Runde im entscheidenden vierten Qualfying-Abschnitt. Für Scheider ist es bereits die dritte Pole auf dem Dünenkurs an der niederländischen Nordsee und seine insgesamt achte in der DTM. „Dieses Rennen in Zandvoort kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Das ist eine meiner Lieblingsstrecken. Man muss immer Geduld haben im Leben, um auch schwierige Situationen zu meistern. Ich habe mit Zandvoort noch eine Rechnung offen, denn trotz zweier Pole-Positions konnte ich hier noch nie gewinnen. Im Rennen sind die Reifen und auch die Fahrer stark gefordert. Wir brauchen eine gute Strategie und einen guten Start. Wir müssen die ersten beiden Runden hinbekommen und dann schauen wir weiter“, sagte der 31-Jährige Scheider.

Von Rang zwei geht der Brite Gary Paffett, Dritter der Gesamtwertung, in das Rennen. Gut für den Mercedes-Benz-Fahrer: Seine beiden Markenkollegen, der Führende im Titelkampf, Bruno Spengler aus Kanada, und der Brite Jamie Green, Zweiter in der Gesamtwertung, starten hinter Paffett von den Plätzen sieben und elf. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Qualifying-Ergebnis. Das Auto lief wirklich sehr gut. In der finalen Qualifying-Sektion war es mit den alten Reifen nicht so optimal. Timo hatte die schnellere Runde, aber ich bin dennoch zufrieden. Ich bin hergekommen, um ein Rennen zu gewinnen, und das werde ich morgen auch versuchen“, erklärte Paffett, der DTM-Champion des Jahres 2005.

Paul Di Resta (GB/Mercedes-Benz) wurde im Qualifying Dritter. Für eine Überraschung sorgte der Spanier Miguel Molina. Mit seinem Audi A4 DTM schaffte der 21-Jährige als bester Pilot eines Fahrzeugs des Jahrgangs 2008 den Sprung in den finalen Qualifying-Abschnitt und startet von Platz vier. Der Schwede Mattias Ekström (Audi), der in dieser Saison bereits einen Sieg feiern konnte und zweimal auf Pole fuhr, beginnt das Rennen als Fünfter, einen Platz vor seinem Markenkollegen Oliver Jarvis aus Großbritannien. Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) schaffte erneut den Sprung in die Top Ten und startet von Platz acht.

Einen Rückschlag erlebte Ex-Formel-1-Pilot David Coulthard. Mit seiner AMG Mercedes C-Klasse fuhr der Schotte hinter den beiden Damen, Susie Stoddart (GB/Mercedes-Benz) und Katherine Legge (GB/Audi), auf Platz 17.



Ergebnis

 1.  Timo Scheider      Audi      1:31.590  
 2.  Gary Paffett       Mercedes  1:32.286  
 3.  Paul di Resta      Mercedes  1:32.363  
 4.  Miguel Molina      Audi      1:33.203  

Q3 5. Mattias Ekström Audi 1:31.464 6. Oliver Jarvis Audi 1:31.503 7. Bruno Spengler Mercedes 1:31.710 8. Ralf Schumacher Mercedes 1:32.106
Q2 9. Mike Rockenfeller Audi 1:31.495 10. Martin Tomczyk Audi 1:31.629 11. Jamie Green Mercedes 1:31.783 12. Markus Winkelhock Audi 1:31.836 13. Alexandre Premat Audi 1:32.065 14. Maro Engel Mercedes 1:32.112
Q1 15. Susie Stoddart Mercedes 1:32.571 16. Katherine Legge Audi 1:33.046 17. David Coulthard Mercedes 1:33.065 18. Cong Fu Cheng Mercedes 1:33.850

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: Zandvoort

Weitere Artikel:

F1-Boss kontert Kritik

"Niemanden interessiert es!"

Sollte die Formel 1 in der TV-Übertragung darüber informieren, wenn bei einem Auto die Batterie leer ist? - Stefano Domenicali will neue Fans der Serie nicht überfordern

Weil Isack Hadjar verletzt ausfällt, gibt Liam Lawson in Zandvoort sein Comeback für Red Bull - Yuki Tsunoda übernimmt den freien Platz bei den Racing Bulls

F1-Qualifying Ungarn

Norris knapp vor Hamilton auf Pole

Mercedes unterliegt erstmals 2026 in einem Qualifying - Lando Norris übertrumpft Lewis Hamilton knapp - Dreher von beiden Red-Bull-Piloten - Fernando Alonso im Q2

MotoGP-Sprint Silverstone 2026

Jorge Martin siegt - Marc Marquez Neunter

Drei Aprilia-Fahrer feiern im Sprint auf dem Podest: Martin gewinnt vor Ogura und Bezzecchi - Marc Marquez fällt mit Gripproblemen auf Platz neun zurück

Beim Finale in London sichert sich Pascal Wehrlein auf dramatische Weise seinen zweiten WM-Titel in der Formel E - Barnard letzter Rennsieger der Saison 2025/26