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24h-Rennen Spa-Francorchamps

Ein weiterer Klassiker in den Ardennen

Da erstmals die GT1-Klasse nicht mehr mit von der Partie ist, wird der Gesamtsieg in der Klasse GT2 ausgefochten - einige Österreicher am Start.

Und wieder kein rennfreies Wochenende in Sicht für Richard Lietz: Auf der Traditionsrennstrecke von Spa Francorchamps wird am 31.7. um 16.00 Uhr zum 63. das 24 Stunden-Rennen auf der Berg- und Talbahn ausgetragen. Das Starterfeld ist gut gefüllt, 44 Fahrzeuge stehen auf der vorläufigen Nennliste.

Zu den Sieganwärtern zählen 6 Porsche 911 GT3 RSR mit exzellenten Fahrerbesetzungen. Richard Lietz wurde von Porsche zu IMSA Performance entsandt, wo er gemeinsam mit den Werksfahrern Patrick Long, Patrick Pilet sowie mit Teambesitzer Raymond Narac um den Gesamtsieg fahren wird.

Für den Ybbsitzer Porsche-Werksfahrer ist die Mannschaft von IMSA Performance gut bekannt: Mit den Franzosen gewann er 2007 beim ersten Antreten die 24 Stunden von Le Mans. Auch US Boy Patrick Long und Raymond Narac waren damals erfolgreich mit von der Partie.

Richard Lietz: “Ich freue mich schon darauf, wieder für das französische Team an den Start gehen zu dürfen. In meinen ersten beiden Jahren als Porsche Werksfahrer habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. Insbesondere mit Patrick Long verstehe ich mich nicht nur auf der Rennstrecke ausgezeichnet. Die Konkurrenz ist zwar wieder enorm stark, aber wir haben heuer bis jetzt eine gute Saison und hoffen, dies auch in Spa fortsetzen zu können. Wir werden versuchen, die ersten 18 Stunden zu taktieren, in Schlagdistanz zur Spitze bleiben, dann werden wir ja sehen, was sich ergibt“.

Patrick Long konnte erst vergangenes Wochenende einen Lauf zur American Le Mans Series in Lime Rock im Zielsprint gewinnen. Richard Lietz fightet mit seinem Partner Marc Lieb derzeit um den Gewinn der Le Mans Series und duelliert sich mit dem Werksfahrerkollegen Patrick Pilet in der GT Open International ebenfalls um den Titel.

Die Konkurrenz

Außergewöhnlich: Sein gewohnter Teampartner Marc Lieb sitzt diesmal gemeinsam mit Richard Westbrook, Marco Holzer und Marc Goosens in einem sehr stark besetzten Elfer des belgischen Prospeed Teams und wird für einmal ein harter Gegner sein.

Sehr stark einzustufen sind natürlich auch beiden Schnitzer BMW M3, die aufgrund der mangelnden FIA GT2-Homologation in der nationalen GT-Klasse antreten werden. Die Bayrischen zeigten sich bei den Vortests ausgezeichnet disponiert und sind auch als Sieganwärter einzuschätzen. Nicht zu unterschätzen sind aber auch die Fahrzeuge der GT3 Klasse, insbesondere die Audi R8, die eine starke Fahrerbesetzung aufweist), die auf die lange Distanz ihre Chancen suchen werden.

Namen

Nicht nur Lietz vertritt beim 24h-Klassiker die Farben Österreichs: Martin Ragginger ist beim Team BMS Scuderia italia (GT2-Dritte in Le Mans) gemeinsam mit Jörg Bergmeister, Romain Dumas und Wolf Henzler genannt, gefahren wird ein Porsche. Diese Crew ist zweifellos ein Mitfavorit auf den Gesamtsieg.

Und das Team Jetalliance Racing bringt einen Cup-911er für Lukas Lichtner-Hoyer. Vitus Eckert, Marco Seefried und Martin Rich. Sie sind in dieselbe Klasse gereiht wie beispielsweise das BMW-Werksteam, ein Podiumplatz wird also eine schwere Aufgabe sein.

Weitere bemerkenswerte Namen im Starterfeld sind beispielsweise der Allrounder Marc Duez, Formel-Star Romain Grosjean, Ex-BMW-Junior und F1-Pilot Eddie Cheever bei einem unerwarteten Comeback, und natürlich NASCAR-Held Michael Waltrip bei seinem ersten Rennausflug nach Europa.

Die Qualifyings finden bereits am Donnerstag, den 29.7. statt. Das Rennen wird am Samstag, 31.7. um 16.00 Uhr gestartet. Am selben Wochenende gastiert auch die GT1-Weltmeisterschaft quasi als "Rahmenprogramm" in Spa-Francorchamps.

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