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Berg-ÖM: St. Urban/Simonhöhe

Rekord-Nennergebnis beim halben Dutzend auf der Simonhöhe

116 Piloten aus acht Nationen werden beim sechsten internationalen Bergrennen in St. Urban/Simonhöhe erwartet. Hermann Waldy als Favorit.

Rennleiter Hugo Rom und die Funktionäre des 1. C.A.R.-Teams Ferlach können sich freuen. Mit 116 Piloten aus acht Nationen – genauer gesagt aus Österreich, Slowenien, Italien, Deutschland, Polen, Slowakei, Frankreich und Luxemburg – konnte im Vorfeld des zum sechsten Mal auf dem Programm des Kärntner Veranstaltungskalender stehenden Bergrennens St. Urban/Simonhöhe ein neuer Rekord erzielt werden. Das Nennergebnis von 2010 wurde damit um 16 % übertroffen und auch über ein halbes Dutzend Nationen ist bislang noch nie zusammen gekommen.

„Was mich insbesondere freut, ist die Tatsache, dass die harte Arbeit der letzten Jahre und das Ziel, den Aktiven eine betont freundliche Atmosphäre zu bieten, bei gleichzeitig straffer Abwicklung der Veranstaltung, Früchte trägt“, so Hugo Rom.

Sehr erfreulich ist das Nennergebnis auch aus Kärntner Sicht. Obwohl Lokalmatador Patrick Orasche wegen eines Unfalls am vergangenen Sonntag beim Bergmeisterschaftslauf im slowenischen Ilirska Bistrica fehlen wird, war auch die Anzahl der Teilnehmer aus Österreichs südlichem Bundesland noch nie so groß wie heute. Bemerkenswert auch, dass gleich fünf Piloten überhaupt ihr allererstes Bergrennen bestreiten werden.

Was die österreichische Automobil-Bergstaatsmeisterschaft betrifft, so sind in allen Gruppen die Titelanwärter am Start, bei den Historischen Baujahr 1981 und älter ebenso wie bei den seriennahen Tourenwagen (Gruppen A und N), den Spezialtourenwagen (Gruppe E1-OSK) sowie den Rennwagen und Silhouetten-Tourenwagen (Gruppe E2).

Mit dabei auch die Vorjahrssieger Michael Mitterer aus Tirol (historische Tourenwagen), sein Landsmann Friedrich Huber (historische Rennwagen), der Steirer Didi Holzer (Gruppe N), der Oberösterreicher René Martinek (Gruppe A), der Salzburger Alex Strobl (Spezialtourenwagen), der Steirer Erich Edlinger (Silhouetten-Tourenwagen) und der Slowene Vladimir Stankovič (Rennwagen).

Favorit auf den Gesamtsieg ist nach den letzten Ergebnissen jedoch Lokalmatador Hermann Waldy aus Feldkirchen, der bereits in den Jahren 2006 bis 2008 jeweils als Schnellster die Steigung von Mail nach St. Urban/Simonhöhe überwinden konnte.

Ehrentafel
2006: Hermann Waldy (A), Reynard 94D-Judd
2007: Hermann Waldy (A), Reynard 94D-Judd
2008: Hermann Waldy (A), Reynard 94D-Judd
2009: Laszlo Szasz (H), Reynard-Zytec
2010: Vladimir Stankovič (SLO), Reynard KL01-Cosworth

Zeitplan
Samstag, 3.9.2011, 13 Uhr: Drei Trainingsläufe
Sonntag, 4.9.2011, 9 Uhr: Warm-up
Sonntag, 4.9.2011, 11 Uhr: 1. Rennlauf
Sonntag, 4.9.2011, 13 Uhr, 2. Rennlauf
Sonntag, 4.9.2011, 15 Uhr, 3. Rennlauf

Zwischenstände Österreichische Meisterschaft

Division I+II (Gruppen A/N)
1. René Martinek (OÖ)
2. Stefan Wiedenhofer (St)
3. Bernhard Gassler (OÖ)

Division III (Gruppe E1-OSK)
1. Andreas Marko (St)
2. Felix Pailer (St)
3. Mike Jelinek (St)

Division IV+V (Gruppe E2)
1. Hermann Waldy (Ktn)
2. Hermann Waldy jun. (Ktn)
3. Anton Mandl (St)

Historische Tourenwagen
1. Jürgen Pachteu (St)
2. Gregor Frötscher (T)
3. Leo Theuretsbacher (NÖ)

Historische Rennwagen
1. Walter Komornik (T)
2. Friedrich Huber (T)
3. August Karl (NÖ)

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