MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Langstreckenmeisterschaft: 7. Lauf

Enttäuschung wegen technischer Probleme

Im zweiten 6h Rennen der Saison der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring musste Daniela Schmid wegen technischer Probleme 90 Minuten vor Ende des Rennens aufgeben.

Utl.: Das zweite 6h Rennen der Saison in der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring fand vergangenen Samstag bei stürmischen Wetter und immer wieder heftigem Regen statt. Das Wetter machte das Rennen zu dem bisher schwierigsten Rennen der Saison. Am Ende war es ein technisches Problem, das einen sensationellen Platz unter den schnellsten 20 Fahrzeugen der 200 gestarteten für das Team FH Köln Motorsport verhinderte.

Bereits im Zeittraining konnten Daniela Schmid, Anja Wassertheurer und Benjamin Koske das Potenzial des Ford Focus RS im Regen optimal ausnützen und sicherten sich den zweiten Startplatz in der Klasse SP4T und den 32. Platz in der Gesamtwertung. Optimale Voraussetzungen um auch im Rennen bei sehr wechselhaften Bedingungen weiter nach vorne zu kommen.

Der Start zum Rennen erfolgte bei nassen Bedingungen, doch die Strecke trocknete sehr schnell auf, trotzdem hat sich das Team zusammen mit der Fahrerin Daniela Schmid dafür entschieden weiter auf Regenreifen zu bleiben, da sich die nächste Regenfront bereits näherte. Diese Strategie war optimal und so konnte Daniela Schmid bis auf den 14. Gesamtplatz nach vorne fahren.

Im Verlaufe des Rennens wurde das Team immer zwischen den Rängen 14 und 20 im Zwischenergebnis geführt. Nach viereinhalb Stunden kam jedoch die Meldung von fehlendem Ladedruck per Funk an die Boxenmannschaft. Dieses Problem konnte leider nicht behoben werden und so musste das Team FH Köln Motorsport 90 Minuten vor Ende des Rennens den Ford Focus RS in der Box abstellen.

„Das ganze Team hat heute eine sensationelle Leistung vollbracht, es war sehr schwierig das Auto auf der Strecke zu halten und jeder einzelne Fahrer hat einen super Job gemacht, so konnten wir bis auf Platz 14 im Gesamtklassement nach vorne fahren, jedoch wurde unsere gute Arbeit am Ende nicht belohnt. Das ist natürlich schon eine große Enttäuschung, wenn man auf einem so hervorragenden Platz wegen eines technischen Defekts ausscheidet. Trotzdem konnten wir die Führung in der Gesamtwertung der Klasse SP4T weiter behalten und so werden wir wieder beim nächsten Rennen voll angreifen.“ Berichtet Daniela Schmid nach dem Rennen.

Das nächsten 4h Rennen am Nürburgring findet am 24. September statt und da wird das Team FH Köln Motorsport wieder angreifen und versuchen ganz nach vorne zu fahren.

News aus anderen Motorline-Channels:

Langstreckenmeisterschaft: 7. Lauf

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

GP von Österreich: Qualifying

Kontroverse Russell-Pole nach Verstappen-Crash

George Russell fährt in letzter Sekunde zur Pole, doch weil aufgrund eines Unfalls von Max Verstappen Gelb war, gibt es Fragezeichen über die Bestzeit

Bei sommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht nicht