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Rallycross-ÖM: Nordring

Vize-Staatsmeistertitel für Jürgen Weiß

Beim Finale lief es für das Rallycross-Team Weiß (Ford Focus T16 4x4) nicht nach Wunsch. Der ganze Tag war von technischen Defekten geprägt…

Im ersten Vorlauf musste Jürgen Weiß mit defekter Antriebswelle an der Vorderachse aufgeben. Der zweite Vorlauf verlief recht zufriedenstellen, im dritten Durchgang schlug abermals der Defektteufel zu.

Diesmal verabschiedete sich der Antriebsstrang zur Hinterachse. Somit musste Jürgen Weiß im B-Finale antreten, ein Sieg in diesem Lauf hätte den Aufstieg in das A-Finale bedeutet und die Titelchancen gewahrt.

Sein direkter Konkurrent um den Meistertitel, der Oberösterreicher Alois Höller, erwischte einen perfekten Tag und hatte sich die Pole Position im A-Finale gesichert.

Doch auch im B-Finale konnte Jürgen Weiß nicht an der Spitze mitmischen, schon in der ersten Runde brach die Bremsleitung am Ford Focus. Somit waren nur noch vorsichtige Runden möglich und mehr als der achte Gesamtrang war nicht mehr zu holen.

Titelkonkurrent Alois Höller holte sich den Gesamtsieg auf dem Nordring und damit auch den Staatsmeistertitel bei den Supercars. Jürgen Weiß beschließt eine erfolgreiche Saison mit dem Vize-Staatsmeistertitel.

In der Wertung der FIA Zonen Trophy Zentraleuropa belegte Jürgen Weiß im Endklassement hinter dem Ungarn Zoltan Harsanyi (Mitsubishi Evo 5) und Alois Höller den dritten Rang. Punktemäßig liegt er ex aequo mit Höller, jedoch hat dieser die besseren Einzelergebnisse auf sein Konto verbuchen können.

Trotz der ersten Enttäuschung um die vergebene Titelchance gehörte Jürgen Weiß zu den ersten Gratulanten Höllers und er bedankte sich bei seinem Team und den Sponsoren für die Unterstützung in der Saison 2011.

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