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WTCC: Suzuka

Chevrolet will auch in Suzuka gewinnen

Das Chevrolet-Werksteam tritt beim Gastspiel in Suzuka mit einem vierten Auto an – am Steuer sitzt der japanische Rallyepilot Toshihiro Arai.

Nur zweimal musste sich Chevrolet in dieser Saison hinter der Konkurrenz anstellen, denn in Zolder triumphierte Gabriele Tarquini (Lukoil-Sunred), in Oschersleben siegte Franz Engstler (Engstler).

Im Endspurt des Rennjahres wollen sich die alten und neuen Weltmeister die Butter aber möglichst nicht mehr vom Brot nehmen lassen. In Suzuka würden die Chevrolet-Piloten nur zu gerne gewinnen.

"Ich wollte schon seit geraumer Zeit in Suzuka fahren, hatte trotz meiner langen Karriere aber nie die Gelegenheit dazu. Jetzt ist es endlich so weit", sagt Alain Menu.

Der Schweizer zeigt sich gespannt: "Ich freue mich schon sehr darauf und kann es kaum erwarten, selbst zu schauen, ob alles wahr ist, was man sich über diesen Kurs erzählt." Suzuka gilt in Rennsport-Kreisen als großer Klassiker.

"Wir fahren zwar nur auf dem 2,2 Kilometer kurzen Kurs, doch dieser beinhaltet fast den kompletten ersten Sektor der Grand-Prix-Strecke", meint Menu und merkt an: "Im Hinblick auf unsere bisherige Konkurrenzfähigkeit sollten wir dort sehr gut aussehen."

Rob Huff stimmt zu. "Suzuka wird schwierig, weil wir auf dem kleinen Kurs antreten, der ziemlich heftig zu sein scheint", erläutert der Brite.

"Es gibt aber keinen Grund, weshalb wir dort nicht konkurrenzfähig sein sollten. Speziell auf neuen Strecken erbrachte der Cruze bisher schließlich immer eine gute Leistung - und uns einige Siege ein", hält der aktuelle WM-Zweite fest und übergibt das Wort an Yvan Muller. "Es ist immer sehr aufregend, eine neue Strecke zu befahren. Vor allem, wenn der Kurs einen solchen Ruf hat wie Suzuka."

"Ich freue mich schon sehr darauf. Diese Strecke wird für die breite Mehrheit neu sein und noch verfügt niemand über Daten. Wir beginnen also mit gleichen Voraussetzungen", sagt der Franzose. Auch Chevrolet Europa Motorsport-Manager Eric Neve ist zuversichtlich, dass den Fans eine gute Show ins Haus steht. "Japan ist ein strategischer Automobil-Markt", betont das Teamoberhaupt.

"Wir freuen uns, dass sich die WTCC dort einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut. Dass unser Event an eine populäre Strecke wie Suzuka verlegt wurde, unterstreicht dies", sagt Neve und fügt hinzu: "Ich bin mir sicher: Dass wir einen vierten Cruze für den japanischen Lokalmatador Toshihiro Arai an den Start bringen, wird sowohl für Chevrolet als auch für die WTCC zuträglich sein."

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