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ELMS: Red Bull Ring

Pole an Turvey nach Steward-Entscheid

Weil Nelson Panciatici unter gelber Flagge zur Top-Zeit gestürmt war, geht die Pole Position nach Steward-Entscheid an Turvey/Dolan.

Foto: Jean Michel le Meur / DPPI

Es dauerte nicht lange, bis aus Jubel in der Box von Signatech-Alpine blankes Entsetzen wurde: Nachdem die Truppe um die Piloten Pierre Ragues und Nelson Panciatici am Samstag in Spielberg die Pole-Position im dritten Lauf zur European Le-Mans-Serie (ELMS) gefeiert hatte, erreichte sie ein unheilvolles Bulletin der Stewards: Die Runde des Brasilianers wurde gestrichen, weil er in Kurve sechs gelbe Flaggen missachtet hatte. Ein Fahrzeug war im Kies gestrandet, Panciatici nicht vom Gas gegangen.

Während die Mannschaft am Nachmittag vom Ende des LMP2-Feldes in das 3-Stunden-Rennen gehen muss, sind die glücklichen Zweiten Simon Dolan und Oliver Turvey im Zytek-Nissan der Jota-Equipe. McLaren-Testpilot Turvey, der noch vor wenigen Tagen beim Young-Driver-Test in Silverstone im Formel-1-Boliden saß, brannte in Österreichs Hitze eine Runde in 1:23.871 Minuten in den Asphalt.

Nachbarn der Briten in Startreihe eins sind Mercedes' Formel-1-Perspektivfahrer Brendon Hartley und Jonathan Hirschi. Die neuseeländisch-schweizerische Paarung im Oreca-Nissan von Murphy war 0,139 Sekunden langsamer.

Auf Rang drei rückten Pierre Thiriet und Mathias Beche im Oreca-Nissan von TDS, die nach neun absolvierten Runden einen Rückstand von 0,183 Sekunden zur Turvey-Marke aufwiesen. Die zweite Reihe komplett machen "Rennamazone" Natacha Gachnang und ihr Temkollege bei Monrand, Franck Mailleux.

In der ausschließlich mit Oreca-Fahrzeugen besetzen LMPC-Klasse setzte sich das britisch-niederländische Duo Jones/Catsburg von Algarve Racing dank einer Runde in 1:28.234 Sekunden vor der belgisch-rumänischen Paarung Verdonck/Loan durch. Das Feld der LMGTE-Autos führt der Porsche 911 GT3 RSR von Ried/Roda/Tandy an.

An die 1:29.391 Minuten der Proton-Truppe kamen Bertolini/Camathias in ihrem Ferrari F458 Italia von Prospeed genauso wenig heran wie Mowlem/Griffin mit dem identischen Boliden von RAM. Die GTC-Pole-Position ging an das SMP-Trio Markozov/Frolov/Persiani in der GT3-Version des italienischen Supersportwagens.

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