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GT-Masters: Spa

Ragginger im Pech

Martin Ragginger verliert im belgischen Spa nach einem verpatzten Boxenstopp an seinem Porsche 911 GT3 einen Platz am Stockerl.

„Seit meinem Sieg beim 24-Stunden-Rennen 2010 komme ich immer wieder gerne nach Spa zurück – und dass die GT Masters heuer erstmals hier fahren, ist für mich nur positiv“, hatte sich Martin Ragginger noch über seine Bestzeit im freien Training am Freitag gefreut – übrigens die bereits zweite in diesem Jahr.

Auch im Qualifying lief es für das österreichisch-deutsche Duo Ragginger/Renauer optimal: Während Robert Renauer den Porsche 911 GT3 R aus Startposition 6 stellte, schoss Raggi sogar bis in die erste Startreihe nach vorne! Platz 2, unmittelbar hinter dem bärenstarken Ford GT von Verdonck/Kechele, war das bis dato beste Trainingsergebnis des 25-jährigen Salzburgers in der „Liga der Supersportwagen.“

Beim ersten Rennen am Samstag kam zum berühmt-berüchtigten Regenwetter in den belgischen Ardennen auch noch das Pech dazu: Auf der hervorragenden fünften Position liegend kam Startfahrer Robert Renauer an die Box, um den Porsche des Teams Tonino powered by Herberth Motorsport an Raggi zu übergeben – doch in der Hektik ging der Reifenwechsel von Slicks auf Regenreifen komplett in die Hose, erst nach einer Standzeit von 1,40 Minuten konnte Martin Ragginger zurück auf die Strecke. Auf die direkte Konkurrenz an der Spitze hatte er zu diesem Zeitpunkt über 30 Sekunden eingebüßt und fand sich auf Platz 19 liegend wieder.

„Natürlich ist es schade, Robert und ich sind heute fehlerfrei gefahren, Platz vier wäre absolut realistisch gewesen – und dann wären wir jetzt Tabellenführer. Doch was soll’s solche Dinge passieren einfach, morgen ist auch wieder ein Rennen“, nahm es Martin Ragginger gelassen. Kein Wunder: Hat der gebürtige Walser morgen doch optimale Voraussetzungen für eine Revanche: Erstmals in seiner Karriere startet er in der GT Masters aus der ersten Startreihe. „Die Chancen stehen nicht schlecht, ob im Regen oder im Trockenen, unser Auto liegt derzeit super. Natürlich müssen wir das Rennen erst zu Ende fahren.“

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