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GT Open: Barcelona

Peter triumphiert in Barcelona

Erster Finallauf der GT Open: Trotz gebrochener Aufhängung am Ferrari gewinnt der Wiener Philipp Peter mit Partner Piloten Michael Broniszewski klar.

Unglaubliches Erfolgserlebnis für Philipp Peter!

Der Wiener triumphierte heute in Barcelona, feierte mit seinem polnischen Partner Michael Broniszewski auf dem Kessel Racing Ferrari 458 Italia beim ersten Finallauf der International GT Open einen hoch überlegenen Sieg.

Am Ende hatte das Duo nicht weniger als 30 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Paarung Nicki Pastorelli/Miguel Ramos (I/Por/Chevrolette Corvette). Und das alles nach einer Schrecksekunde kurz vor dem Ende . . .

. . . denn drei Kurven vor Schluss brach links hinten die Aufhängung am Ferrari mit der Startnummer 11 – doch Bronizewski blieb cool und rettete sich dennoch ins Ziel!

Peter, schon Schnellster im zweiten freien Training, ging von P 6 ins Rennen, machte am Start einen Platz gut, setzte in der Folge seine Vorderleute unter Druck, zwang sie zu Fehlern.

Bis auf den Führenden, der vor ihm an die Box ging, überholte er alle, ging in Runde 16 an die Spitze und baute von dort aus den Vorsprung kontinuierlich aus, ehe er das Steuer an Michael Broniszewski übergab. Und auch der Pole zeigte sich in seinem Stint von der besten Seite, fuhr den Sieg souverän nach Hause . . . sieht man von dem oben erwähnten technischen Defekt ab . . .

Philipp Peter: „Ich bin natürlich total happy. Das ganze Wochenende war bisher super. Auch wenn man sagen muss, dass wir heute bei dem Zwischenfall kurz vor dem Ende alles Glück dieser Welt hatten. Aber auch das gehört dazu. Mitentscheidend war ein taktischer Schachzug – indem wir alles auf das heutige Rennen gesetzt und Michael seine im Qualifying nur kurz angefahrenen Reifen, die man normalerweise für das zweite Rennen nimmt, drauf gegeben haben. Damit hatte er einen entscheidenden Vorteil, es ist voll aufgegangen.“

Morgen geht es auf dem „Circuit de Catalunya“ mit dem zweiten Lauf weiter, Peter/Broniszewski nehmen das Rennen nach dem 19. Platz des Polen in seinem Qualifying nur aus der zehnten Reihe in Angriff.

Philipp Peter: „Morgen fahren wir nur mit. Denn durch den schlechten Startplatz kommst du bei so vielen Autos nicht nach vorne. Wir werden zwar alles geben – doch wenn wir in die Punkteränge kommen könnten, wäre das schon ein Riesenerfolg. Zumal wir durch den heutigen Sieg auch noch ein Zeitpönale bekommen.“

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