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Aus der Traum: Al-Attiyah gibt auf

Nachdem er am Vortag aussichtslos zurückgefallen war, hat der Katari die Rallye wegen eines Wasserpumpendefekts endgültig beendet.

Am Sonntag war er noch Stéphane Peterhansels stärkster Gegner im Kampf um den Gesamtsieg bei der 35. Ausgabe der Dakar-Rallye gewesen; am Montag hatte er massive technische Probleme und blieb über eine Stunde lang stehen; in der Nacht auf Dienstag war das Debakel für Nasser Al-Attiyah perfekt: Der Katari musste das Südamerika-Abenteuer wegen einer defekten Wasserpumpe an seinem Jeffries-Buggy aufgeben – er und sein Beifahrer Lucas Cruz traten zum Start der zehnten Etappe von Cordoba nach La Rioja nicht mehr an.

Damit dürfte für Peterhansel der Weg zum insgesamt elften Dakar-Triumph endgültig frei sein. Profiteure des Pechs Al-Attiyahs waren schon am Vortag Toyota-Pilot Giniel de Villiers und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz, die auf Rang zwei vorrückten – sie haben jedoch bereits einen Rückstand von 49:31 Minuten auf den Mini-Fahrer. Der Weg auf das Podium in Santiago de Chile wurde auch für den Russen Leonid Novitskiy, den nunmehrigen Dritten, geebnet, er gehört ebenfalls der X-raid-Mannschaft an.

Die nach einer Änderung des Reglements favorisierten Buggies haben damit ihre zweite Speerspitze verloren. Bereits auf der sechsten Etappe musste Carlos Sainz die Segel streichen, ebenfalls mit technischen Problemen. Die bestplatzierten Piloten in diesen spektakulären Fahrzeugen kommen nun aus den Reihen von SMG: Die beiden Franzosen Guerlain Chicherit und Ronan Chabot sowie Bernard Errandonea aus Andorra belegen in der Gesamtwertung die Plätze sieben bis neun. Ihr Rückstand auf Peterhansel beträgt allerdings schon mehr als zweieinhalb Stunden.

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