MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Muller konnte Crash nicht verhindern

Der Chevrolet-Fahrer schildert die Kollision zwischen ihm und dem Honda von Gabriele Tarquini aus seiner Sicht: "Ich war schon im Gras!"

Der Aufprall war hart, doch zum Glück hat sich Gabriele Tarquini (Honda) bei seinem Crash auf dem Hungaroring keine Verletzungen zugezogen – doch wie ist es eigentlich zu dem Unfall gekommen, in den auch Yvan Muller (Chevrolet) sowie Franz Engstler (BMW) und Norbert Michelisz (Honda) verwickelt waren? Eine Antwort: Tarquini habe seinen Abflug selbst verschuldet.

Das ist zumindest den Äußerungen Mullers zu entnehmen - und angeblich auch den TV-Bildern. Darin sei klar zu sehen, wie Muller und Tarquini auf der Anfahrt zu Kurve drei zunächst um die Vorfahrt kämpfen – und dann passiert es: Tarquini zieht vor die Motorhaube Mullers und verursacht dadurch seinen eigenen Dreher, der schließlich mit einem harten Einschlag in die Leitplanken endet.

Alles, weil Tarquini – laut Muller – versucht hat, seinen Rivalen um jeden Preis hinter sich zu halten. Der Franzose berichtet: "In Kurve zwei fuhren wir Seite an Seite, wobei ich für Kurve drei auf der Innenseite lag. Weil Gabriele das wusste, versuchte er, mich nach außen zu drücken. Ich befand mich aber schon auf dem Gras und konnte nicht noch weiter ausweichen." Und dann habe es auf einmal gekracht.

"Gabriele probierte es, obwohl links neben ihm Platz zum Manövrieren war. Leider drehte er sich dann weg und hatte diesen heftigen Unfall, dort wo die Streckenbegrenzung doch sehr nahe steht", meint Muller. Nachdem er von der Leitplanke zurück auf die Strecke geworfen worden war, kollidierte der Tarquinis Honda noch mit Michelisz und Engstler, doch dank Glück im Unglück blieben auch diese beiden Fahrer unverletzt.

News aus anderen Motorline-Channels:

WTCC: Budapest

- special features -

Weitere Artikel:

Lando Norris' bittere Realität

Verliert McLaren den Anschluss?

Lando Norris ist nach dem Wochenende in Austin ernüchtert: Red Bull hat in der Konstrukteurs-WM gleichgezogen und McLaren auf Rang vier verdrängt

Hintergründe DTM-Finale Hockenheim

Hockenheim: Die große DTM-Galerie

Porsche Pilot Preining schaffte im badischen Motodrom von Hockenheim am vergangenen Wochenende mit einem weiteren Podiumserfolg den Sprung an die Spitze. Seine fünf Mitbewerber, die vor dem großen Showdown auch noch Chancen auf den Titel hatten, mussten sich mit den weiteren Plätzen begnügen.

GTWC Portimao 2026

Riesenshow von Verstappen

Teamkollege Chris Lulham dreht die neuen Champions um, Verstappen macht im Schlussspurt 15 Plätze gut - GetSpeed-AMG holt ersten Gesamtsieg in der GTWC