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ELMS: Le Castellet

Endlich ein Sieg für Klien und Co

Christian Klien und seine Teamkollegen Gary Hirsch und Pierre Ragues von Morand Racing gewannen das Vierstundenrennen in Le Castellet.

Fotos: ELMS

Im vierten Rennen der European-Le-Mans-Series (ELMS) 2014 gab es den vierten Sieger. Beim Rennen in Le Castellet grüßten am Ende Christian Klien und seine Morand-Teamkollegen Gary Hirsch und Pierre Ragues von der obersten Stufe des Podiums.

Auf den Plätzen zwei und drei kamen Signatech (Chatin/Panciatici/Webb) und Murphy (Derani/Berthon/Gonzalez) ins Ziel. In den GT-Klassen waren die Ferraris nicht zu packen.

Beim Start hatte sich Pipo Derani im Oreca-Nissan von Murphy überraschend einige Zeit vor dem Zytek von Harry Tincknell (Jota) halten können. Nach 20 Minuten zog der Brite jedoch im Überrundungsverkehr vorbei und setzte zur Flucht nach vorn an. Tincknells Teamkollege Filipe Albuquerque konnte die Spitze im zweiten Stint verteidigen, aber Jota-Finanzier Simon Dolan war anschließend chancenlos. Für das britische Team blieb am Ende nur der undankbare vierte Rang.

An der Spitze lieferten sich die Mannschaften von Morand, Signatech und Murphy eine herbe Schlacht. Das britische Team wurde allerdings kurz vor dem Ende aus der Entscheidung gerissen.

Beim letzten Stopp hatte man während des Tankvorgangs den Motor laufen lassen. Konsequenz: Durchfahrtsstrafe und keine Chance mehr auf den Sieg. Christian Klien behauptete sich bis zum Schluss gegen die Attacken von Paul-Loup Chatin. Im Ziel hatte der Österreicher 5,518 Sekunden Vorsprung.

In den GT-Klassen hatte SMP zunächst viel Pech. Beide Pole-Autos in der GTE- und GTC-Klasse legten einen Frühstart hin und verabschiedeten sich schnell aus dem Spitzenfeld. In der großen Kategorie geigte zunächst der neue Porsche 911 RSR von Gulf kräftig auf, aber mit andauerndem Rennbetrieb übernahmen die Ferrari-Teams das Zepter. Die Tabellenführer Griffin/Cameron/Rugolo (AF Corse) setzten sich am Ende gegen die österreichische AT-Mannschaft durch.

Das Team um Pierre Kaffer hatte bis kurz vor dem Ende beste Chancen auf den ersten Klassensieg in der ELMS. Der erfahrene Deutsche kam im letzten Stint bis auf wenige Sekunden an seinen Kontrahenten Rugolo heran, aber der Italiener konnte sich bis zum Zielstrich behaupten. Immerhin: Nach drei vierten Plätzen in Folge durften Kaffer und die Kollegen Alexander Talkanitsa und Mirko Venturi auf das Podest. In der GTC-Klasse siegten Beretta/Ladygin/Markozov (SMP).

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