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VLN: 250-Meilen-Rennen

Mercedes-Podiums wo man hinschaut

Nächster VLN-Sieg für Rowe: Christian Hohenadel und Maro Engel ringen den Audi von Werner/Haase/Winkelhock nieder - Frühes Aus für den Bentley.

Foto: Rowe Racing

Rowe hat das DMV 250-Meilen-Rennen, den neunten Saisonlauf der VLN Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring gewonnen. Christian Hohenadel und Maro Engel setzten sich mit ihrem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 nach 27 Runden gegen Marco Werner, Christopher Haase und Markus Winkelhock im Audi R8 LMS durch, die mit 50,317 Sekunden die Ziellinie überquerten. Auf Rang drei kamen die Polesetter Frank Stippler und Marc Basseng im Phoenix-Audi.

Für Stippler, der das Auto im Qualifying mit einer Rekordrunde auf die Pole-Position gefahren hatte, begannen die Probleme schon auf den ersten Metern des Rennens. In der ersten Kurve geriet der Audi mit dem von Engel pilotierten Rowe-Mercedes aneinander. Obwohl der Hinterreifen an der Karosserie schliff, verteidigte der Audi-Pilot zunächst die Führung.

In der fünften Runde erlitt der Phoenix-Audi allerdings im Bereich Schwalbenschwanz einen Reifenschaden, der das Team zurückwarf. "Das hatte aber nichts mit dem Unfall zu tun", erklärt Basseng. Später kam es noch dicker: Wegen eines Frühstarts erhielt das Team eine Stop-and-go-Strafe und fiel damit endgültig aus dem Kampf um die Sieg heraus. Diesen machten Hohenadel/Engel und Werner/Haase/Winkelhock unter sich aus, wobei der Audi den Rowe-Mercedes nie ernsthaft unter Druck setzen konnte.

"Am Ende haben wie versucht, es zu verwalten. Es war viel los, viele Unfälle, aber wir haben es nach Hause gefahren", freut sich Hohenadel. Haase nahm die Niederlage sportlich: "Die Kollegen waren echt stark. Ich habe alles gegeben, aber es hat nicht gereicht." Grund zur Freude hatte das Team der Audi race experience dennoch, denn Werner feierte an diesem Wochenende sein 30-jähriges Jubiläum im Motorsport - und dabei eine Premiere: "Ich freue mich, dass ich endlich mal in der VLN auf dem Podium stehe. Ich habe schon viel gewonnen, aber hier stand ich noch nie auf dem Podium", sagt der Routinier.

Im Duell um den letzten Podestplatz musste sich der Phoenix-Audi in der letzten Rennstunde noch gegen den Black-Falcon-Mercedes von Andreas Simonsen/Hubert Haupt/David Jahn/Tim Scheerbarth wehren, die allerdings etwa 20 Minuten vor dem Rennende mit einem Aufhängungsschaden vorne links ausschieden. So ging Rang vier an den Audi R8 LMS von Marc und Dennis Busch. Fünfte wurden Georg Weiss, Oliver Kainz, Dirk Jacobs und Jochen Krumbach im Wochenspiegel-Porsche des Manthey-Teams.

Das Nordschleifen-Debüt des Bentley Continental GT3 endete nach nicht einmal einer halben Stunde nach einer Kollision mit dem Firkadelli-Porsche im Bereich Flugplatz. An gleicher Stelle verunfallte kurze Zeit später auch der Falken-Porsche. Auch für den Ford GT3 von Jürgen Alzen und Dominik Schwager war das Rennen, welches nach einer nebelbedingten Verschiebung des Zeittrainings mit einer Stunde Verspätung gestartet worden war, nach einem technischen Defekt früh beendet.

In zwei Wochen findet mit dem Münsterlandpokal (25.10.) das Saisonfinale der VLN 2014 statt.

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