MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Bergrallyecup: Lödersdorf

Es geht wieder los

Wenn am 16. März am Köberlberg in Lödersdorf der Saisonauftakt zum steirischen Bergrallyecup erfolgt, gibt es einige Neuerungen in dieser Rennserie.

Text & Fotos: S. – H. Rieger

Die wohl wichtigste Neuerung ist, wenngleich es bei den Fahrern hier geteilte Meinungen gibt, dass heuer nicht wie bisher die zwei schnellsten sondern alle drei Rennläufe gewertet werden.

Das heißt natürlich für die Piloten volle Konzentration, denn jeder Fahrfehler oder Ausrutscher in die Botanik ist gleichbedeutend mit einem Nullergebnis an diesem Renntag.

Weiters wird die historische TW Klasse in 3 Divisionen - 1600 ccm, - 2500 ccm und + 2500 ccm aufgeteilt. Hier gibt es heuer quer über alle Klassen der Division IV eine Super Histo Tagesgesamtwertung, der Punktebeste Fahrer ist am Ende der Saison Bergrallye Super Histo Gesamtsieger.

Was den Terminkalender betrifft wird es auch dieses Jahr wieder 11 Veranstaltungen geben, wobei eine Traditionsstrecke ein Comeback feiern wird. Der FC. Edelsgrub mit Speerspitze Ewald Scherr übersiedelt von Auersbach auf die sehr selektive Strecke nach Paldau die ehemals von Bergrallye Urgestein Franz Nowak veranstaltet wurde.

Zwei neue Klubs feiern ihr Debüt als Veranstalter

Der MSC. Gleisdorf mit Michael Wels der sein Comeback feiert, er wird die Highspeed Strecke im Obersteirischen St. Peter am Kammersberg übernehmen und der neugegründete MSC. Gossendorf mit den Speerspitzen Patrick Lorenser und Markus Binder wird in Gossendorf wieder einen Lauf zum steirischen Bergrallyecup veranstalten.

Der 2 fache Gruppe A – 2000 ccm Cupsieger Patrick Lorenser bringt heuer ein neues Arbeitsgerät an den Start. Das Auto mit dem der Feldbacher die Saison bestreitet wird am 8. März mit Beginn 18.30 Uhr bei einer Fahrzeugpräsentation im Tanzstadl YOYO in Mühldorf b. Feldbach vorgestellt.
Die Starterliste für den Saisonauftakt in Lödersdorf füllt sich von Tag zu Tag, alle Toppiloten haben ihre Nennung bereits abgegeben und für die Fans gibt es einige besondere Schmankerln bei dieser Veranstaltung.

So gibt „Raketenbruno“, Bruno Ianiello nach längerer Zeit mit seinem Lancia S4 wieder ein Österreich Gastspiel. Der Italo Schweizer ist sicher einer der Publikumslieblinge im internationalen Bergrennsport. Weiters zündet Bergrallye Urgestein Franz Nowak wieder mal seinen Lancia Delta Integrale EVO 3 auf seiner Lieblingsstrecke.

Auch der Salzburger Max Lampelmaier im Ford Escort BDA hat seinen Start am Köberlberg zugesagt. Gute Voraussetzungen also für einen tollen Auftakt und eine erfolgreiche Saison für Fahrer und Fans zumal sich auch neue Fahrer, Autos sowie Heimkehrer angesagt haben.

Neben Felix Pailer, Rupert Schwaiger, Andy Marko und Co werden auch dieses Jahr ab und an Spitzenpiloten aus dem Ausland wie Bruno Ianiello, Martin Kois oder Helmut Maier am Start sein.

News aus anderen Motorline-Channels:

Bergrallyecup: Lödersdorf

Weitere Artikel:

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Red Bulls neues Update funktioniert: Max Verstappen kämpfte in Spielberg erstmals um den Sieg, doch Strategie, Verkehr und Mercedes verhinderten den großen Coup

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt