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Rundstreckentrophy: Spielberg

Formelrennen nach Crashchaos verschoben

Rund zehn erheblich beschädigte Formel-Rennfahrzeuge bei einem Massencrash auf dem Red Bull Ring, zum Glück nur zwei leicht verletzte Piloten…

Foto: SMW-MEDIA

Fünf Rennen standen am ersten Tag der Leeb Rundstreckentrophy auf dem Red Bull Ring auf dem Programm. Die äußeren Bedingungen waren gut, die Strecke trocken, der Himmel bewölkt.

Erstes geplantes Rennen nach diversen Qualifyings war das Formel Rennen 1. Hier stand der Schweizer Christoph von Grünigen auf seinem Formular Masters auf der Poleposition, neben ihm aber bereits der österreichische Jungstar Christopher Höher in einem Dallara Mercedes 308 vom Franz Wöss Racing Team. Dahinter Thomas Amweg (Schweiz) und der Pole Jakub Smiechowski und in der dritten Startreihe der Schweizer Marcel Tobler (alle Dallara Mercedes) und der Österreicher Stefan Neuburger (Dallara Opel Spiess).

Nach Freigabe des Rennens blieben die Autos von Smiechowski und Tobler stehen. Das Feld dahinter versuchte vorbeizukommen, was aber nicht allen Piloten gelang.

Es kam zu einem Massencrash bei dem viele Autos erheblich beschädigt wurden. Zwei Fahrer wurden dabei leicht verletzt, die Tschechin Gabriela Jilkova und der Italiener Giorgio Soravito wurden ins Krankenhaus Judenburg zur Beobachtung überstellt. Das Rennen wurde abgebrochen und wird Sonntag in der Früh um 08,30 Uhr nachgeholt.

Im ersten Rennen der Tourenwagen FIA CEZ über 2000 ccm waren erwartungsgemäß die starken Mercedes voran. Es siegte der Tscheche Jakub Knoll auf einem Mercedes 197 SLSA AMG GT3 mit 17,9 Sekunden Vorsprung auf seinen polnischen Markenkollegen Piotr Krawczyk, Dritter wurde der Deutsche Jenci auf einem Mercedes SLS mit 29,3 Sekunden Rückstand. Dahinter dann die Porsche 997 GT3 von Wolfgang Triller (D), Josef Stadtegger (A) und Miroslav Konopka (SVK).

Im Rennen Nr. 1 der Tourenwagen des FIA CEZ bis 2000 ccm gab es einen klaren tschechischen Lotus Doppelerfolg. Es gewann Petr Mandelik auf Lotus Exige GT-R mit 18,6 Sekunden Vorsprung auf seinem Markenkollegen Marek Fried, Dritter und Vierter wurden bereits abgeschlagen Zoran Poglajen (SLO) auf Renault Clio und der Österreicher Rene Martinek Honda Civic. Das Rennen zählte auch zur Österreichischen Tourenwagenmeisterschaft hier war Rene Martinek erfolgreich, dahinter Peter Schober (BMW 320i E46) und Philipp Bartos (Renault Clio R5).

Einen tollen Zweikampf gab es im ersten Rennen der Boss GP Serie. Nach 16 gefahrenen Runden lag der Luxenburger Gary Hauser auf seinem Dallara GP2 im Ziel nur 0,546 Sekunden vor dem Österreicher Ingo Gerstl (Dallara GP 2) voran. Auf den Plätzen Drei und Vier folgten die Österreicher Peter Milavec (Panoz Champcar) Rückstand 19,9 Sekunden und Bernd Herndlhofer (Dallara GP 2), Rückstand 28,1 Sekunden.

Das abschließende 2-Stundenrennen endete mit einem Sieg des Duos Wolfgang Triller-Svepers auf Porsche 997 GT3, sie gewannen nach 74 Runden mit 36,6 Sekunden Vorsprung auf die Schweizer Manuel und Adrian Zumstein (Mercedes AMG SLS GT3) und den Slowaken Miroslav und Mato Konopka (Porsche GT3).

Der neue Zeitplan für Sonntag, 18. Mai

08,30 – 09,10 Uhr Formel Rennen 1 / 25 Minuten
09,30 – 09,55 Uhr TW – 2000 ccm Qualifying 2 / 25 Min.
10,00 – 10,25 Uhr TW + 2000 ccm+D5 Qualifying 2 / 25 Min.
10,35 – 11,15 Uhr European Boss GP Rennen 2 / 25 Min.
11,25 – 12,00 Uhr TW – 2000 ccm Rennen 2 / 25 Min.
Mittagspause
13,00 – 13,40 Uhr Formel Rennen 2 / 25 Min.
13,50 – 14,30 Uhr TW + 2000 ccm+D5 Rennen 2 / 25 Min.

Bericht Tag 2 Bericht Tag 2 Vorschau Wöss Racing Vorschau Wöss Racing

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